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Grell Audio OAE1 | Testbericht

Grell… Grell… Grell? Axel Grell? Genau Der!

Der ehemalige Sennheiser Produktmanager Axel Grell – Schöpfer von Legenden wie HD600, HD650, HD800 und mehr – bringt unter dem Brand grell mit Hilfe vom US Community-Shopping Riese DROP einen revolutionären offenen Kopfhörer unters Volk. Was daran so revolutionär ist und wie das Teil klingt – das lest ihr hier!


[Werbung] Der grell OAE1 wurde mir für diesen Test direkt von GRELL zur Verfügung gestellt. Vielen Dank, Axel!


Axel Grell

Wenn man über die Sennheiser Kopfhörer der HD600 oder HD800 Serie liest, so fällt ziemlich sicher der Name Axel Grell. Axel war maßgeblich an der Entwicklung dieser geschichtsträchtigen Modelle beteiligt und hat einen großen Einfluss auf deren legendären Klang gehabt. HD600, HD650 und HD800 gäbe es so ohne ihn wohl nicht.

Seit 2020 ist Axel sein eigener Chef, er gründete die Marke grell. Seine Mission: Perfekter Klang. Der OAE1 ist sein erster Overear.

Grell OAE1

Zuallererst ist der grell OAE1 ein offener Overear Kopfhörer. Doch es ist nicht irgendein weiterer Kopfhörer, sondern er verfolgt ein ziemlich neuartiges – zumindest in dieser Form bisher nie da gewesenes – Konzept. Die Idee dahinter entspringt der Art, wie wir Musik mit Lautsprechern hören. Der größte Unterschied hierbei im Vergleich zu Kopfhörern ist die RICHTUNG, aus die Musik kommt. Bei Lautsprechern kommt sie i.d.R. von vorn – dies entspricht auch der menschlichen Gewohnheit, sich der Schallquelle zuzuwenden. So sprechen wir von Angesicht zu Angesicht miteinander. Der Klang von Kopfhörern kommt im Gegensatz dazu ziemlich genau im 90° Winkel an unsere Ohren – von Exemplaren mit leicht angewinkelten Treibern mal abgesehen.

Der OAE1 versucht durch stark angewinkelte Treiber den Klang von vorne zu reproduzieren und so ein eigentlich gewohntes und natürliches Klangspektrum zu gewährleisten, welches auch maßgeblich durch Reflexion von Teilen der Frequenzen an den Ohrmuscheln und der Concha, also am Außenohr, entsteht. Dieser Einfluss fehlt meist bei Kopfhörern mit lotrechter Abschallgeometrie zum Ohr.

Das – und die besonders große und akustisch durchlässige Schallwand des OAE1 – machen den Kopfhörer definitiv zu etwas Besonderem. Das ist Vor- und Nachteil zugleich. Denn es stellt sich hier ein Problem dar: Wir sind es nicht gewohnt, den Klang über einen Kopfhörer auf diese Art zu hören. Also braucht es eine gewisse Gewöhnung an die vermeintlich „falsche“ Klangsignatur. Nach einigen Songs mit dem OAE1 aber stellt sich ein völlig anderes Empfinden dar: Alles scheint einfach „richtig“ zu klingen. Mehr dazu später.

Aktuell gibt es den Kopfhörer leider nur bei DROP zu kaufen. Der UVP liegt dort bei 299$. Wer mag, kann diesen über meinen persönlichen Empfehlungslink tun: DROP + GRELL OAE1 HEADPHONES [Werbung]

Features

  • Natürliche Klangabbildung durch frontseitig positionierte Schallwandler
  • Offenes Akustikdesign zur effektiven Minimierung unerwünschter Resonanzen
  • Breitbandiger Treiber mit Bio-Zellulose-Membran für detailreiche, dynamische Wiedergabe
  • Ergonomische Passform für langanhaltenden Tragekomfort
  • Präzises Dämpfungselement aus Edelstahlgewebe für kontrollierte Hochtonabstrahlung
  • Austauschbare Ohr- und Kopfpolster zur individuellen Anpassung und Langlebigkeit
  • Enge Serientoleranzen bei Frequenzgang, Kanalgleichheit und Klirr für konsistente Klangqualität
  • Versilbertes OFC-Kupferkabel für verlustarme Signalübertragung
  • Flexibles Kabelkonzept: einseitig oder beidseitig nutzbar
  • 1,8 m Anschlusskabel mit 3,5 mm Klinkenstecker und 6,3 mm Schraubadapter

Lieferumfang und Verpackung

Der grell OAE1 kommt in einem naturfarbenen Pappkarton mit bedrucktem, schwarzen Pappschuber. Produktfoto auf der Front, Text hinten. Insgesamt ist die Verpackung sehr ansprechend, dabei aber auch zweckdienlich. In der Schachtel befindet sich neben dem Kopfhörer noch ein Kabel mit 3.5mm Klinke und angeschraubtem 6.3mm Adapter.


Technische Daten

Zu Vollständigkeit hier die technischen Daten für die, die es interessiert.

Technisches MerkmalAngabe
Frequenzgang (-3 dB)12 – 32.000 Hz
Frequenzgang (-10 dB)06 – 44.000 Hz
Wandlerprinzipdynamisch
Ohrankopplungohrumschließend
Klangcharakteristikfrontorientierte Lautheitsdiffusfeldentzerrung
Anpassung an individuelle HörkurveSchallfeld – Ohrmuschel-Interaktion
Nennimpedanz38 Ω
Schalldruckpegel100 dB bei 1 kHz, 1 VRMS
Max. Langzeit-Eingangsleistung (IEC 60268-7)500 mW
Klirrfaktor (1 kHz, 100 dB)0,05 %
Gewicht (ohne Kabel)375 g
Spannkraft des Kopfbügels3 N
Anschluss – Kopfhörerseite2,5 mm TRRS-Stecker
Anschluss – Geräteseite3,5 mm Stereo-Stecker
Adapter – Schraubbar3,5 mm → 6,3 mm
Zusätzlicher Anschluss (symmetrisch)4,4 mm TRRRS-Stereostecker (vermutlich gemeint)

Verarbeitung und Design

Im Gegenzug zu den Kopfhörern der HD6** Serie mit ihren ovalen Ohrmuscheln hat man sich beim OAE1 für eine kreisrunde Form entschieden. Dabei bleibt das Design ziemlich generisch und verzichtet auf Spielereien. Trotzdem oder gerade deswegen ist es m.M.n. äußerst gut gelungen und harmoniert in einer Kombination von dunkelgrau und silber perfekt. Die Materialauswahl ist gut und die Verarbeitung vorbildlich. Pads und Kopfpolster sind austauschbar.

Die Earcups bestehen weitgehend aus gelochten Metallteilen bzw. -gittern in schwarz und silbernen Elementen. Die Aufhängungen für die Ohrmuscheln bestehen ebenfalls aus Metall. Der grell OAE1 ist somit ein absolut solide verarbeiteter Kopfhörer, der auch von der Materialqualität sehr überzeugend ist.

Die Kopfhörer-Kabelanschlüsse sind mit 2.5mm Klinge etwas veraltet. Hier hätte ich lieber den 3.5mm Standard gesehen. Das Kabel ist entweder links oder rechts anschließbar und ist textilummantelt. Der geräteseitige Stecker ist 3.5mm plus schraubbaren 6.3mm Adapter. Ein balanced Kabel liegt bei der Standar Version leider nicht bei. Bei der mittlerweile vergriffenen Signatur Edition waren zwei Kabel im Lieferumfang (balanced und unbalanced).


Tragekomfort

Der Tragekomfort eines Kopfhörers ist ja immer sehr individuell. Auch der OAE1 bildet hier keine Ausnahme. Mit einem Gewicht von 375g liegt er gewichtstechnisch im mittleren Bereich, die Ohr- und das Kopfpolster sind ausreichend weich, wobei ich schon weichere erlebt habe. Sie sind durchaus vergleichbar mit dem Material, welches beim HD600 zum Einsatz kommt. Einzig die Klemmkraft des Bügels ist mir persönlich etwas zu stramm – aber auch das ist immer Geschmacksache. Es gibt ja Mittel und Wege, hier einzugreifen…

Die Ohrpolster dürften gerne etwas weicher sein, sie erinnern mich an eine noch robustere Variante als die der 600er Reihe. Ich bin gespannt, ob/wann es Alternativen von z.B. Dekoni geben wird.


Klangqualität

Gehört habe ich den OAE1 stationär am Violectric V226 (Test V222) und dem Questyle CMA Fifteen (Test). Mobil durfte der Cayin N6III ran (Test) – mein aktueller Daily-DAP. Nach dem Test musste ich ihn mir einfach selbst zulegen.

Mit einer Impedanz von 38Ω und einer Empfindlichkeit von 100dB ist er zwar nicht superleicht anzutreiben, der N6III hat damit aber keinerlei Probleme. Am Violectric spürt man aber das mehr an Power bzw. Autorität. Für beste Performance lohnt sich also ein dedizierter Kopfhörerverstärker.

Der Grell OAE1 verfolgt eine klare klangliche Vision – und hebt sich damit wohltuend vom Mainstream ab. Ich sage es direkt: Das gefällt nicht jedem, wie einige Reviews zeigen. Besonders im Bassbereich zeigt er eine Vehemenz, die man in der offenen Bauweise nur selten findet. Auch die Anordnung der Treiber hat natürlich eine Auswirkung auf das Klangempfinden, da die Schallwellen nicht direkt ins Ohr strahlen, sondern wie beim natürlichen Hören (von vorne) üblich von der Ohranatomie reflektiert werden.

Das führt dazu, daß man sich an diese – für Kopfhörer – ungewohnte Darbietung erst einmal „gewöhnen“ muss. Für mich persönlich ist es vor allem des Präsenzbereich um 4 kHz, der im ersten Moment etwas ungewohnt – verglichen mit anderen Kopfhörern – klingt. Erstmal klingt der Sound etwas harsch und rauschig. Das Phänomen ist mir aber nicht neu. Grundsätzlich gilt: Beim Wechsel von einem zum anderen Kopfhörer – wenn beide eine signifikant andere Tonalität haben – hat man oft das Gefühl, daß irgendetwas „komisch“ ist. Das nennt man auch Psychoakustik – das Gehör muss sich erst auf die neune Tonalität umstellen.

Nach der Eingewöhnung wird deutlich, was der Entwickler im Sinn hatte. Der OAE1 spielt super involvierend, mit überaus solidem Bassfundament und einer insgesamt überzeugenden Abstimmung. Wenn ich Kritik anbringen müsste, dann dürften mir die Höhen etwas ausgeprägter sein. Der Kopfhörer überzeugt auch vor allem bei leisen Lautstärken, da selbst dort der Bass immer noch präsent vorhanden ist und nicht zu kraftlos wirkt, wie es sonst oft der Fall sein kann.

Was ich ebenfalls kurz erwähnen will: Kein anderer mir bekannter Kopfhörer reagiert so empfindlich auf Positionsverschiebungen. Ich vermute daß dieser Effekt der Treiberpositionierung zuzuschreiben ist.
Also: Ein wenig ausprobieren, wo der Sweetspot ist!

Anyway. Ich habe den grell OAE1 jetzt die letzten Wochen ausschließlich (bei den Overears) gehört und ich muss sagen, daß ich mittlerweile absolut überzeugt bin. Für den Preis von 299$ (aktuell/Juli 2025 sogar 249$) muss ich sagen, daß es ziemlich schwer sein dürfte einen besseren offenen Kopfhörer zu finden.

Im Detail

Bass

Für einen offenen Kopfhörer liefert der OAE1 einen kräftigen und im ersten Moment auch überaus prominenten Bass ab. Auch der Subbass ist beachtlich, die Wiedergabe kontrolliert und klar – zumindest in den meisten Situationen. Bei sehr komplexen Sachen, etwa bei schnellen (synthetischen, getriggerten) Doublebass-Salven, wirkt der Tieftonbereich aber gelegentlich etwas langsam und unsauber. Echte Drums werden hingegen ordentlich und auch schnell genug wiedergegeben. Die Bassbetonung ist definitiv ein Trademark des OAE1 und dürfte all jene ansprechen, die bei offenen Konstruktionen sonst oft mehr Fundament vermissen.

Mitten

Trotz des präsenten Tieftons bleibt der Mittenbereich ausreichend klar und wird nicht überdeckt. Stimmen stehen sauber im Raum, mit ordentlicher Durchzeichnung und angenehmer Präsenz. Besonders bei verzerrten Gitarrenriffs wirkt der OAE1 fokussiert und lebendig. Allerdings bringt er auch eine leichte Färbung mit: Bei manchen Gesangsstimmen entsteht ein nasaler, etwas gepresster Eindruck – nicht störend, aber hörbar. Ich vermute stark, daß dies dem Peak bei 4kHz geschuldet ist. Insgesamt finde ich ihn für Rock & Metal aber sehr gut geeignet, vor allem wenn der Fokus auf Instrumenten und nicht zwingend Gesang liegt.

Höhen

Die Hochtonwiedergabe ist insgesamt eher zurückhaltend abgestimmt. Der OAE1 versucht hier nicht, durch künstliche Brillanz zu glänzen, sondern bleibt kontrolliert und dezent. Dadurch wirkt der Klang nie spitz oder grell (😜). Sibilanten sind somit kein Problem. Mir als Schlagzeuger dürften Cymbals und HiHats etwas ausgeprägter sein, diese sind teilweise doch etwas unterrepräsentiert. Das macht ein HD600 definitiv besser.

Bühne

Der räumliche Eindruck ist natürlich, aber nicht übertrieben breit. Der OAE1 vermittelt – in gewissen Grenzen – die Illusion von außerhalb des Kopfes platzierten Lautsprechern. Er kommt in puncto Raumweite aber nicht an Modelle wie den HD800S heran. Dennoch gelingt ihm auch eine glaubhafte Tiefenstaffelung und eine präzise Platzierung im Stereobild. Besonders das zentrale Klangbild überzeugt durch Stabilität und Realismus. Abschließend kann ich eine etwas weitere und vor allem natürlichere Bühnendarstellung wie beim HD600 attestieren.

Separation & Auflösung

Die Detailwiedergabe ist absolut ordentlich, aber nicht überragend. Besonders bei tieftonlastigen, komplexen Arrangements wird deutlich, dass der OAE1 seine Stärken eher im musikalischen Gesamtbild als in der akkuraten Feindynamik hat. Transienten verlieren etwas an Schärfe, was besonders bei impulsiven Klängen wie Bassdrums hörbar wird. Trotzdem liefert er aber noch genug Abgrenzung, um Instrumente voneinander zu unterscheiden.


Vergleich

grell OAE1 vs. Meze 105 AER

Der Meze ist mit 399€ zwar deutlich teurer, ist aber noch im vergleichbaren Preisbereich. Beide Kopfhörer verfolgen beim Design einen völlig anderen Ansatz, welchen ich hier gar nicht werten will. Mir gefällt beides. Der Meze spielt viel direkter, der OAE1 spielt eher distanzierter. Der 105 AER hat mehr Bass, mehr Punch, der OAE1 mehr Subbass. Der grell klingt außerdem etwas natürlicher, aber gleichzeitig auch deutlich dunkler. Der Meze klingt spassiger und frischer.

grell OAE1 vs. Sennheiser HD600

Logisch, liegt auf der Hand den OAE1 mit dem HD600 zu vergleichen. Beide Kopfhörer wurden von Axel Grell erschaffen. Der legendäre HD600 ist viel neutraler, in den Höhen dabei deutlich klarer und insgesamt natürlich viel weniger warm. Der OAE1 hat im Bass deutlich mehr Pegel und Punch, geht auch tiefer hinab.


Musikbeispiele

Sodom – Battle Of Harvest Moon
Direkt mit Vollgas rein! Das deutsche Trass-Metal Urgestein ballert auf der neunen Platte aus allen Rohren. Hier werden alle Trademarks der Gelsenkirchener Band abgerufen. Produktionstechnisch interessant ist, daß die Drums analog aufgenommen wurden. Und das hört man! Keine getriggerten und zu Tode bearbeiteten Sound, alles klingt verdammt echt. Selbst die rasend knatternde Doublebass stellt den OAE1 vor keinerlei Probleme. Und die Snare? Ein Traum. So fett und vor allem echt Habich ein Drumset lange nicht auf einem Album gehört.

Volbeat – Acid Rain
Die neue Volbeat geht wieder back to the roots. Der groovende Beat von Acid Rain wird vom OAE1 mit viel Energie und Nachdruck wiedergegeben. Die Bassdrum hat Punch und Druck, klingt schön organisch. Die Stimme von Michael Poulsen ist trotz des 4kHz Peak natürlich und frei von Verfärbung. Die Toms in der Bridge spannen eine tolle Dreidimensionalität auf. Der Kopfhörer schafft hier durch die Räumlichkeit eine tolle Atmosphäre.

Ghost – Lachryma
Auch wenn Ghost voll im Mainstream angekommen scheint, ich mag die Melange aus poppigen Melodien, und rockiger Gitarrenbasis nach wie vor. Das rotzig-dreckige Gitarrenriff des Songs zeigt gleich zu Beginn, daß der OAE1 in den Mitten sehr authentisch und echt spielt. Ebenso kling das gesamte Rumset sehr natürlich, in Zusammenspiel mit dem Bass drückt die Bassdrum ordentlich und schafft eine subwooferartige Basis für den leicht swingenden Song. Die Keyboards sind dezent, werden aber sauber separiert wiedergegeben. Überhaupt: Die Separationsfähigkeit des Kopfhörers ist wirklich sehr gut – es passiert eine Menge in dem Song und der OAE1 behält den Überblick.

Avatarium – Long Black Waves
Mittlerweile so etwas wie mein Referenzsong wenn es um möglichst authentischen Bassdrum-Sound geht. Man spürt sie förmlich im Bauch. Die glasklare Produktion bring tonnenweise Mikrodetails der sehr luftigen Kicks ans Trommelfell. Das macht der OAE1 richtig gut – ohne trotz seiner bereits prominenten Bassabstimmung zu Übertreiben. Die filigranen Ridefiguren dürften etwas luftiger sein – man kann halt nicht alles haben. Der Gesang ist wieder einmal sehr texturiert, klar und detailliert. Macht Laune!


Fotos


Fazit

Der Grell OAE1 ist definitiv kein Kopfhörer für jeden Geschmack – aber genau das macht ihn interessant. Wer einen analytischen, neutralen Studiohörer sucht, wird hier nicht fündig. Wer hingegen einen offenen Kopfhörer mit warmem Grundton, kräftigem Bass, präsenten Mitten und entspanntem Hochton sucht, bekommt mit dem OAE1 einen sehr eigenständigen Kopfhörer mit interessantem Konzept: Die extrem angewinkelten Treiber vermitteln ein neues Hörgefühl, erfordern aber Geduld und die Bereitschaft, sich auf neues einzulassen.

Der grell OAE1 ist ein klanglich wunderbar charakterstarker Kopfhörer mit sehr guter Verarbeitung zu einem tollen Preis- Leistungsverhältnis. Ich bin gespannt, was als nächstes aus dem Hause grell kommt!

Grell Audio OAE1 | Bewertung

9.1

Sound

9.0/10

Verarbeitung

9.5/10

Tragekomfort

8.5/10

Preis/Leistung

9.5/10

Pros

  • Innovatives Konzept
  • Toller Bass
  • Sehr gutes Preis- Leistungsverhältnis
  • Ausgewogen nach Gewöhnung
  • Kein 4.4mm Kabel

Cons

  • Nur über Drop
  • Umgewöhnung erforderlich
  • Hoher Anpressdruck