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Grell OAE2 | Testbericht

Grell die Zweite!

Es ist noch gar nicht lange her, da hatte ich den grell OAE1 hier im Test. Im Sommer 2025 durfte ich die grell/drop Kooperation in Augenschein nehmen. Nun steht der Nachfolger bereit – der grell OAE2: Leicht überarbeitet und auf eigenen Füßen, sprich: Die Kooperation mit der amerikanischen Shopping Community ist Geschichte. Gut so, denn so öffnet sich für den Nachfolger ein wesentlich breiteres Vertriebsnetzwerk mit Online- und Fachhändlern. Zeit für mich also, ein kurzes Update zu liefern und den Test des Vorgängers zu aktualisieren.


[Werbung] Der grell OAE2 wurde mir für diesen Test direkt von GRELL zur Verfügung gestellt. Vielen Dank, Axel!


Axel Grell

Wenn man über die Sennheiser Kopfhörer der HD600 oder HD800 Serie liest, so fällt ziemlich sicher der Name Axel Grell. Axel war maßgeblich an der Entwicklung dieser geschichtsträchtigen Modelle beteiligt und hat einen großen Einfluss auf deren legendären Klang gehabt. HD600, HD650 und HD800 gäbe es so ohne ihn wohl nicht. Ebenso den legendären HE1.

Seit 2020 ist Axel sein eigener Chef, er gründete die Marke grell. Seine Mission: Perfekter Klang. Der OAE1 ist sein erster Overear unter dieser Brand gewesen. Zuerst im Tandem mit drop, nun alleine. Mittlerweile gibt´s mit dem grell OAE2 die zweite Version des innovativen Kopfhörers klassisch im Vertrieb und auch online für eine UVP von 499€ zu kaufen.

Grell OAE2

Der OAE2 ist mehr Modellpflege als ein echter Nachfolger. In der Automobilbranche wäre es maximal ein dezentes Facelift. Zuallererst ist der grell OAE2 ein offener Overear Kopfhörer, allerdings mit einem nach wie vor interessantem Konzept. Die Idee dahinter entspringt der natürlichen Art, wie wir Musik mit Lautsprechern normalerweise hören. Der größte Unterschied hierbei im Vergleich zu Kopfhörern ist die RICHTUNG, aus die Musik kommt. Bei Lautsprechern kommt sie i.d.R. von vorn – dies entspricht auch der menschlichen Gewohnheit, sich der Schallquelle zuzuwenden. So sprechen wir von Angesicht zu Angesicht miteinander. Der Klang von Kopfhörern kommt im Gegensatz dazu ziemlich genau im 90° Winkel an unsere Ohren – von Exemplaren mit leicht angewinkelten Treibern mal abgesehen.

Die wichtigsten Features desc grell OAE2

  • Natürliche Klangabbildung durch frontseitig positionierte Schallwandler
  • Offenes Akustikdesign zur effektiven Minimierung unerwünschter Resonanzen
  • Breitbandiger Treiber mit Bio-Zellulose-Membran für detailreiche, dynamische Wiedergabe
  • Ergonomische Passform für langanhaltenden Tragekomfort
  • Präzises Dämpfungselement aus Edelstahlgewebe für kontrollierte Hochtonabstrahlung
  • Austauschbare Ohr- und Kopfpolster zur individuellen Anpassung und Langlebigkeit
  • Enge Serientoleranzen bei Frequenzgang, Kanalgleichheit und Klirr für konsistente Klangqualität
  • Versilbertes OFC-Kupferkabel für verlustarme Signalübertragung
  • Flexibles Kabelkonzept: einseitig oder beidseitig nutzbar

Frontseitige Schallfeldmodulation (FSFM)

Der grell OAE2 versucht nun durch stark angewinkelte Treiber den Klang von vorne bestmöglich zu reproduzieren und so ein eigentlich gewohntes und natürliches Klangspektrum zu gewährleisten, welches auch maßgeblich durch Reflexion von Teilen der Frequenzen an den Ohrmuscheln und der Concha, also am Außenohr, entsteht. Dieser Einfluss fehlt meist bei Kopfhörern mit lotrechter Abschallgeometrie zum Ohr.

Das Dämpfungskonzept

Die Entwicklung des OAE2 basierte auf einer detaillierten Analyse der Eigenschaften verschiedener akustischer Materialien.  Daraus resultiert ein innovatives Dämpfungskonzept, das eine außergewöhnliche Tiefbasswiedergabe ermöglicht.  Neben einer präzisen Mechanik bestehen die grellen Kopfhörer aus hochwertigen Geweben, Kunststoffen, Zink und Edelstahl.

Ein akustisch transparentes Edelstahlgewebe umspannt die filigrane, aber robuste Kunststoffkuppel des OAE2. Die spezielle Geometrie der Schallwände, kombiniert mit den akustischen Materialien, sorgt für die bemerkenswerte Offenheit des OAE2.  Diese Konstruktion ist zum Patent angemeldet.

Die Schallwand

Im Gegensatz zu herkömmlichen Kopfhörern verfügt der OAE2 über einen auffälligen, angewinkelten Wandler, der schräg zur Schallwand sitzt und das akustische Herzstück des Kopfhörers bildet. Die Kalotte des 40 mm Wandlers besteht aus Bio-Zellulose, wodurch eine besonders große abstrahlende Fläche entsteht. Diese Kombination sorgt für eine optimale Balance zwischen fein aufgelösten Höhen und druckvollen Bässen. Der gewölbte, offene Bereich der Schallwand des OAE2 ist doppelt so groß wie bei vergleichbaren Kopfhörern. Dieses Design ermöglicht eine natürliche Klangausbreitung, ohne dass große geschlossene Bereiche den Klang reflektieren.

Die Schallwand ist mit einem in Deutschland präzisionsgefertigten Edelstahlgewebe bespannt, das den akustischen Widerstand definiert. Sie stellt die Balance zwischen Tiefen und Höhen her und kontrolliert die Basswiedergabe, wodurch klangliche Verfärbungen und Resonanzen vermieden werden.

Was hat sich gegenüber dem OAE1 geändert?

Nach dem Studium der Webseite sind mir rein technisch nur wenige Änderungen aufgefallen. Da wäre zum einen die reduzierte Klemmkraft des Kopfbügels, die nun 0,5N weniger beträgt. Gut so, denn den OAE1 musste ich etwas „entschärfen“, dieser war sehr stramm. Die Angabe des Frequenzbereiches hat sich leicht geändert, aber dies dürfte keinen Einfluss auf den wahrnehmbaren Klang haben. Der Kopfbügel hat unten eine neue Polsterung bekommen und auch der Verstellbereich wurde erweitert. Die Ohrpolster sehen leicht anders auch und auch die Farbgebung der Teile weicht vom ersten Wurf ab. Ausserdem sind zwei Kabel im Lieferumfang (3.5 und 4.4mm).

Der größte Unterschied besteht in der veränderten Klangsignatur im Vergleich zum OAE1 – mehr dazu später.


Lieferumfang und Verpackung

Der grell OAE2 kommt in einem naturfarbenen Pappkarton mit bedrucktem Pappschuber. Produktfoto auf der Front, Text hinten und seitlich. Insgesamt ist die Verpackung sehr ansprechend, dabei aber auch zweckdienlich. Positiv finde ich die Beigabe von zwei Kabeln – eines davon mit dem mittlerweile sehr beliebten 4.4mm Stecker für den symmetrischen Anschluss an entsprechende Geräte.

Der Lieferumfang im Detail

  • grell OAE2
  • Stabiles Reiseetui
  • 1 x versilbertes OFC-Kabel mit 3,5-mm-Stecker
  • 6,3-mm-Adapter
  • 1 x versilbertes OFC-Kabel mit 4,4-mm-Stecker
  • Umfangreiche Informationen

Technische Daten

Zu Vollständigkeit hier die technischen Daten des grell OAE2 für die, die es interessiert.

Technisches MerkmalAngabe
Frequenzgang (-3 dB)12 – 34.000 Hz
Frequenzgang (-10 dB)06 – 46.000 Hz
Wandlerprinzipdynamisch
Ohrankopplungohrumschließend
Klangcharakteristikfrontorientierte Lautheitsdiffusfeldentzerrung
Anpassung an individuelle HörkurveSchallfeld – Ohrmuschel-Interaktion
Nennimpedanz38 Ω
Schalldruckpegel100 dB bei 1 kHz, 1 VRMS
Max. Langzeit-Eingangsleistung (IEC 60268-7)500 mW
Klirrfaktor (1 kHz, 100 dB)0,05 %
Gewicht (ohne Kabel)378 g
Spannkraft des Kopfbügels2,5 N
Anschluss – Kopfhörerseite2,5 mm TRRS-Stecker
Anschluss – Geräteseite3,5 mm Stereo-Stecker
Adapter – Schraubbar3,5 mm → 6,3 mm
Zusätzlicher Anschluss (symmetrisch)4,4 mm TRRRS-Stereostecker (vermutlich gemeint)
Quelle: https://de.grellaudio.com/

Verarbeitung und Design

Im Gegenzug zu den Kopfhörern der HD6** Serie mit ihren ovalen Ohrmuscheln hat man sich beim grell OAE2 für eine kreisrunde Form entschieden. Dabei bleibt das Design ziemlich generisch und verzichtet auf Spielereien. Trotzdem oder gerade deswegen ist es m.M.n. äußerst gut gelungen und harmoniert in einer Kombination von dunkelgrau und silber perfekt. Die Materialauswahl ist gut und die Verarbeitung vorbildlich. Pads und Kopfpolster sind austauschbar.

Die Earcups bestehen weitgehend aus gelochten Metallteilen bzw. -gittern in schwarz und silbernen Elementen. Die Aufhängungen für die Ohrmuscheln bestehen ebenfalls aus Metall. Der grell OAE2 ist somit ein absolut solide verarbeiteter Kopfhörer, der auch von der Materialqualität sehr überzeugend ist.

Die Kopfhörer-Kabelanschlüsse sind mit 2.5mm Klinke ausgeführt. Hier hätte ich lieber ein Update auf den 3.5mm Standard gesehen. Das Kabel ist entweder links oder rechts steckbar und ist textilummantelt.


Tragekomfort

Der Tragekomfort eines Kopfhörers ist bekanntlich sehr individuell, und der grell OAE2 bildet da keine Ausnahme. Mit 378g liegt er im mittleren Gewichtsbereich. Die Ohr- und Kopfpolster sind ausreichend weich, allerdings gibt es mittlerweile noch weichere Materialien. Der verwendete Schaumstoff federt, vermutlich ist es kein Memory Foam. Sie ähneln dem Material, das auch beim HD600 verwendet wird. Die beim OAE1 kritisierte starke Klemmkraft wurde deutlich verbessert und ist jetzt aus meiner Sicht bereits gut gewählt.


Klangqualität

Gehört habe ich den OAE2 stationär am Questyle CMA Fifteen (Test) und dem JDS Labs Element IV (Test). Mobil durfte der Cayin N6III ran (Test) – mein aktueller Daily-DAP.

Mit einer Impedanz von 38Ω und einer Empfindlichkeit von 100dB ist er zwar nicht superleicht anzutreiben, der N6III hat damit aber keinerlei Probleme. Am Questyle oder JDS Labs spürt man aber das mehr an Power bzw. Autorität. Für beste Performance lohnt sich also durchaus ein dedizierter Kopfhörerverstärker.

Der Grell OAE1 verfolgte eine klare klangliche Vision – und hebt sich damit wohltuend vom Mainstream ab. Ich sage es direkt: Das gefällt nicht jedem, wie einige Reviews zeigen. Besonders im Bassbereich zeigt er eine Vehemenz, die man in der offenen Bauweise nur selten findet. Auch die Anordnung der Treiber hat natürlich eine Auswirkung auf das Klangempfinden, da die Schallwellen nicht direkt ins Ohr strahlen, sondern wie beim natürlichen Hören (von vorne) üblich von der Ohranatomie reflektiert werden. All diese Features besitzt der OAE2 ebenfalls, jedoch ist er deutlich anders abgestimmt und braucht auch weniger „Eingewöhnung“

Musste ich mich an die Signatur des OAE1 erst adaptieren, so war das beim OAE2 nicht der Fall bzw. ging wesentlich schneller. Vielleicht, weil ich die grundsätzliche Signatur schon kenne, oder aber weil er leicht anders – zugänglicher – abgestimmt ist. Bereits bei ersten Aufsetzen und den ersten Takten meiner Test-Trackliste war klar, daß diese Iteration noch viel ausgereifter scheint.

Allgemeiner Klang

Der grell OAE2 bietet eine recht neutrale und natürliche Klangsignatur mit einer exzellenter Ortung, Instrumentenseparation und einer extrem räumlichen Bühne. Er ist beeindruckend ausgewogen über verschiedene Genres hinweg und klingt dabei stets kohärent und mühelos. Im Vergleich zum OAE1 finde ich ihn wesentlich zugänglicher.

Oben: OAE2, Unten: OAE1

Bei der folgenden Klangbeschreibung im Detail gehe ich einen neuen Weg: Ich lasse den Abschnitt vom OAE1 unverändert vom alten Review und ergänze, was der OAE2 anders macht.

Klangeigenschaften im Detail

Bass

OAE1
Für einen offenen Kopfhörer liefert der OAE1 einen kräftigen und im ersten Moment auch überaus prominenten Bass ab. Auch der Subbass ist beachtlich, die Wiedergabe kontrolliert und klar – zumindest in den meisten Situationen. Bei sehr komplexen Sachen, etwa bei schnellen (synthetischen, getriggerten) Doublebass-Salven, wirkt der Tieftonbereich aber gelegentlich etwas langsam und unsauber. Echte Drums werden hingegen ordentlich und auch schnell genug wiedergegeben. Die Bassbetonung ist definitiv ein Trademark des OAE1 und dürfte all jene ansprechen, die bei offenen Konstruktionen sonst oft mehr Fundament vermissen.

OAE2
Im Bass ist der grell OAE2 prinzipiell vergleichbar mit dem Vorgänger, aber wahrnnehmbar präziser, punchiger und druckvoller. Die von mir kritisierte Behäbigkeit bei ganz schnellen Metal-Sachen ist verschwunden, der grell OAE2 reagiert agiler und schneller auf Transienten. Er besitzt dadurch mehr Präzision bei Basstexturen und vermittelt eine natürlichere Tonalität, z.b. bei der druckvolleren Wiedergabe von Bassdrums.

Mitten

OAE1
Trotz des präsenten Tieftons bleibt der Mittenbereich ausreichend klar und wird nicht überdeckt. Stimmen stehen sauber im Raum, mit ordentlicher Durchzeichnung und angenehmer Präsenz. Besonders bei verzerrten Gitarrenriffs wirkt der OAE1 fokussiert und lebendig. Allerdings bringt er auch eine leichte Färbung mit: Bei manchen Gesangsstimmen entsteht ein nasaler, etwas gepresster Eindruck – nicht störend, aber hörbar. Ich vermute stark, daß dies dem Peak bei 4kHz geschuldet ist. Insgesamt finde ich ihn für Rock & Metal aber sehr gut geeignet, vor allem wenn der Fokus auf Instrumenten und nicht zwingend Gesang liegt.

OAE2
Der Peak, den ich gefühlt bei rund 4k gehört habe, ist verschwunden. Damit klingt der grell OAE2 für mich deutlich runder und entspannter als der OAE1. Das kommt zum einen natürlich jedweden Gesangsstimmen zugute, aber gerade auch verzerrten Gitarren bei Rock & Metal. Hier war der OAE1 schon sehr gut, aber der grell OAE2 bringt nochmal mehr Glanz und Energie in diesen Bereich bei gleichzeitiger Entschärfung vorhandener Peaks.

Höhen

OAE1
Die Hochtonwiedergabe ist insgesamt eher zurückhaltend abgestimmt. Der OAE1 versucht hier nicht, durch künstliche Brillanz zu glänzen, sondern bleibt kontrolliert und dezent. Dadurch wirkt der Klang nie spitz oder grell (😜). Sibilanten sind somit kein Problem. Mir als Schlagzeuger dürften Cymbals und HiHats etwas ausgeprägter sein, diese sind teilweise doch etwas unterrepräsentiert. Das macht ein HD600 definitiv besser.

OAE2
Gilt nach wie vor fast 1:1 alles so für den OAE2. Die kritisierte Bereich gefällt mir nun besser, der OAE2 hat mehr Biss und Crispness, ist in den Höhen deutlich brillianter. Somit sind die Höhen ein idealer Gegenpol zu den Bässen und lassen den grell OAE2 etwas ausgeglichener klingen.

Bühne

OAE1
Der räumliche Eindruck ist natürlich, aber nicht übertrieben breit. Der OAE1 vermittelt – in gewissen Grenzen – die Illusion von außerhalb des Kopfes platzierten Lautsprechern. Er kommt in puncto Raumweite aber nicht an Modelle wie den HD800S heran. Dennoch gelingt ihm auch eine glaubhafte Tiefenstaffelung und eine präzise Platzierung im Stereobild. Besonders das zentrale Klangbild überzeugt durch Stabilität und Realismus. Abschließend kann ich eine etwas weitere und vor allem natürlichere Bühnendarstellung wie beim HD600 attestieren.

OAE2
Für mich ergibt sich hier keine offensichtliche Änderung, Imaging und Bühne sind vergleichbar mit dem Vorgänger. Gut so, denn hier ist der OAE1 bereits ziemlich perfekt justiert und bedurfte keinerlei Änderungen meiner Meinung nach.

Separation & Auflösung

OAE1
Die Detailwiedergabe ist absolut ordentlich, aber nicht überragend. Besonders bei tieftonlastigen, komplexen Arrangements wird deutlich, dass der OAE1 seine Stärken eher im musikalischen Gesamtbild als in der akkuraten Feindynamik hat. Transienten verlieren etwas an Schärfe, was besonders bei impulsiven Klängen wie Bassdrums hörbar wird. Trotzdem liefert er aber noch genug Abgrenzung, um Instrumente voneinander zu unterscheiden.

OAE2
Ich habe es bei den Höhen ja bereits angedeutet: Der OAE2 bringt mehr Details mit. In erster Linie ist das wohl der etwas präsenteren Höhenabstimmung zu verdanken. Egal woran es liegt, es steht dem grell OAE2 hervorragend zu Gesicht und macht nicht nur Strings und Cymbals klarer und definierter, sondern auch Obertöne von Toms, was zu einem natürlicheren Sustain führt.


Fotos


Fazit

War der grell OAE1 klanglich schon gut aber noch etwas sperrig für mich im Zugang – sprich: ich musste mich „drauf einlassen“, so überzeugt der Nachfolger grell OAE2 quasi aus dem Stand. Er vereint die innovativen Konzepte des Erstlings mit einem noch besseren Tuning und optimierten Features wie einen weiteren Verstellbereich und weichere Polster.

Der grell OAE2 geht konsequent den Weg des Erstlingswerk weiter. Die konsequente Positionierung der Treibers angewinkelt in front des Ohres macht ihn einzigartig. Wer Wert auf analytische Neutralität legt und einen klassischen Studiohörer sucht, der wird mit ihm nicht glücklich werden. Anders sieht es für alle aus, die sich auf einen offenen Kopfhörer mit eigenem Charakter und interessantem neuen Konzept einlassen möchten: Warmer Grundton, druckvoller Bass, durchsetzungsstarke und ausgewogene Mitten und eine brilliante und detailliertee Hochtonwiedergabe zeichnen den OAE2 aus.

Der grell OAE2 ist die logische Weiterentwicklung zu einem klanglich wunderbar charakterstarken Kopfhörers mit sehr guter Verarbeitung zu ordentlichen Preis- Leistungsverhältnis. Ich denke, wir werden von grell noch einiges in Zukunft auf die Ohren bekommen.

Grell Audio OAE2 | Bewertung

9.6

Sound

9.7/10

Verarbeitung

9.6/10

Tragekomfort

9.6/10

Preis/Leistung

9.5/10

Pros

  • Innovatives Konzept
  • Toller Bass
  • Sehr gutes Preis- Leistungsverhältnis
  • Ausgewogene Tonalität

Cons

  • Eingewöhnung erforderlich