Mit dem Hiby R6 Pro II will das chinesische Unternehmen eine überarbeitete und moderne Fortsetzung des bereits beliebten Hiby R6 Pro auf den Markt etablieren. Der Fokus dieses Mal ist ganz klar. Hiby richtet sich nun mehr an die IEM Nutzer und das erfreut mich natürlich umso mehr. Wie sich der neue DAP bei mir im Alltag geschlagen hat und ob er mich überzeugen konnte? Das lest ihr nun in meinem Testbericht zum Hiby R6 Pro II


[Werbung] Der Hiby R6 Pro II wurde mir für diesen Testbericht vom deutschen Vertrieb Audiodomain leihweise zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!


Der Hiby R6 Pro II

Ich war anfangs etwas skeptisch bezüglich des Hiby R6 Pro II, da mich perönlich sein Vorgänger, der Hiby R6 Pro nicht besonders begeistern konnte. Dennoch war ich mehr als erfreut als ich die Zusage bekam, den Nachfolger ausgiebig testen zu dürfen. Und was soll ich sagen? Enttäuscht hat er mich nicht. Vielleicht ist dies auch der Grund warum ich den DAP bereits sehr lange bei mir habe. Upps, sorry Carsten, ich hoffe du verzeihst mir ;).

Was hat sich nun geändert? Oder besser gesagt was bietet uns der Hiby R6 Pro II für seine aufgerufenen 895€? Was hat er unter der Haube, was wurde hier nun alles neu umgesetzt? Genau darauf werde ich nun eingehen und euch mit den wichtigsten Neuerungen versorgen.

DAC’s, Betriebssystem & Performance

Beginnen wir mal mit der Performance des Hiby R6 Pro II. Als SOC wurde hier ein Mittelklasseprozessor aus dem Hause Qualcomm verbaut. Es handelt sich um den Snapdragon 665, einen Octacore mit 1,8 GHz und 4GB RAM. Somit läuft der Player im Alltag mehr als flüssig und zur Not könnte man (wer’s braucht) auch seine Emails checken oder den Hiby als Entertainmentsystem nutzen. Für den „normalen“ Musiknutzer ist er mehr als aussreichend und sollte noch einige Jahre flüssig laufen. Mit Android 12 seid ihr hier auch mit einem stabilen Betriebssystem versorgt, dass es euch dank des Google Playstore ebenfalls erlaubt, etwaige Apps installieren und nutzen zu können. Was will man mehr.

Die implementierten DAC’s empfinde ich ein Stück weit exotisch da wir hier drei Stück aus dem Hause AKM haben. Einmal den AK4191EQ als Single und dann noch den AK4499EX im Doppelpack. Irgendwie komisch wo die meisten eher auf zwei, vier oder sogar acht DAC’s setzen. Hiby macht es hier eben anders, was auch okay ist! Der Hiby R6 Pro II kommt mit DSD1024, PCM1536KHz/32Bit und MQA16X zurecht was definitiv nicht zu unterschätzen ist.

Der interne Speicher von 64GB kann mittels SD Karte um weitere 2TB erweitert werden und der verbaute 5000mAh Akku soll uns laut Hersteller bis zu 7 Stunden im Balanced (Class AB) und bis zu 5 Stunden (Class A) Musikgenuss bescheren was für den Normalo mehr als ausreichend sein sollte.

Die AMPs und die UI

Der Hiby R6 Pro II hat zwei Amps verbaut die sich mittels Software ebenfalls umstellen lassen. Uns gibt es nun hier die Möglichkeit den AMP Class AB und Class A im vollen Umfang genießen zu können was sich beim Klang merklich bemerkbar macht. Dazu später aber noch mehr!

Die UI. Mensch was soll ich da sagen? Oh man… Hier hat Hiby alles richtig gemacht. Denn die UI ist perfekt angepasst worden. Das Farbschema spiegelt die Gehäusefarbe des Hiby R6 Pro II wieder und selbst die Icons wurden demnach angepasst. Mir gefällt dieser schrille und gleichzeitig cleane Look der Benutzeroberfläche und ich wünschte mir irgendwie dass auch andere Hersteller ihr Android so anpassen um auch diesem einen eigenen Look zu verpassen. I love it!

Zur App HiBy Music werde ich in diesem Beitrag nichts schreiben, da die umfangreiche App den Rahmen etwas sprengen würde und ich denke, dass die meisten bereits Erfahrungen mit der App sammeln konnten. Nein? Dann ladet sie euch einfach auf eurem Tablet, Smartphone oder DAP runter und erkundet diese in Ruhe. Ihr werdet nicht enttäuscht, das verpreche ich euch!


Technische Daten

Im vorherigen Abschnitt bin ich bereits auf einiges eingegenagen, dennoch gibt es noch weitere Zahlen, Daten und Fakten, die ich euch hier gewohnt aufliste:

  • Modell: Hiby R6 Pro Gen. 2
  • Verfügbare Farben: Schwarz, Lila
  • Gehäuse: Aluminium mit gehärteten Glasrücken
  • Größe: 147,5mm x 75,2 mm x 15mm
  • Gewicht: 285g
  • Display: 5,9″ IPS Touchdisplay mit 1080×2160
  • Betriebssystem: Android 12
  • SoC: Snapdragon 665
  • RAM: 4GB
  • Speicher: 64GB intern / Erweiterbar um 2TB
  • Akku: 5000mAH
  • Ladezeit: 0-100% ca. 2 Stunden
  • DAC: AK4191EQ + Dual AK4499EX
  • Audioformate: DSD1024, PCM1536kHz/32bit, MQA16X
  • Output Ports: 3,5mm PO/ 4,4mm BAL/ 3,5mm LO und 4,4mm BAL LO/ USB-C und Coax Out
  • WiFi: 2,4GHz und 5GHz
  • Bluetooth: Zwei Wege 5.0
  • BT Codecs: UAT, LDAC, aptX, aptX HD, AAC und SBC
  • WiFi Audio: Airplay, DLNA, HiByLink

Hier nun noch die Audio Spezifikationen:

LO Output port
3,5mm4,4mm
Voltage Swing2Vrms4Vrms
Minimum THD0.005%0.005%
Noise floor2.0uV3.1uV
SNR120dB122dB
Crosstalk rejection110dr110dBr
Frequency responce20Hz-90kHz20Hz-90kHz
3,5mm PO Output port
ABA
Voltage Swing2Vrms2Vrms
Maximum Power125mW125mW
Maximum THD0.1%0.1%
Minimum THD0.0015%0.0009%
Noise floor2.7uV2.7uV
SNR117dB117dB
DNR118dB118dB
Crosstalk rejection70dBr70dBr
Frequency responce20Hz-90kHz20Hz-90kHz
4,4mm PO Output port
ABA
Voltage Swing3,5Vrms3,5Vrms
Maximum Power383mW383mW
Maximum THD0.2%0.2%
Minimum THD0.0015%0.0009%
Noise floor3.7uV3.7uV
SNR119dB119dB
DNR119dB119dB
Crosstalk rejection98dBr98dBr
Frequency responce20Hz-90kHz20Hz-90kHz

Ihr seht schon die Ausgangsleistung des Hiby R6 Pro II ist relativ niedrig was den Hiby R6 Pro II zum idealen Zuspieler von IEMs macht. Und ja, er treibt auch empfindliche IEMs optimal an ohne bissig zu wirken oder gar zur Tendenz des Rauschens. Das war beim Vorgänger mein KO Kriterium!


Lieferumfang & Verpackung

Die Verpackung des Hiby R6 Pro II zeigt sich ihn ähnlichen neuen und modernen Design. Im Prinzip halten wir hier nur einen weißen bedrukten Karton in unseren Händen. Dieser wurde jedoch wirklich liebevoll gestaltet. Oben Rechts sieht man die Front des Players, die nach oben und nach rechts auf die Seiten übergeht. Heißt also, dass man fast den kompletten Player sehen kann wenn man auf die obere rechte Ecke blickt. irgendwie geil! Unten Links herrscht das selbe Designgimmik. Nur eben mit der Rückseite des gewagten Players. In eingeprägter Silberschrift begrüßt uns noch der Name des Players, so wie es sein soll. Schlicht, elegant und dennoch modern!

Auf der Rückseite findet man eigentlich nur die Firmenanschrift und unten rechts die Sticker des beinhalteten Players. Mehr gibts hier auch gar nichts zu sehen. Kein Schnickschnack, nicht mal die technischen Daten. Krass und ungewohnt!

Den Deckel beiseite gelegt, gelangt man bereits an den Hiby R6 Pro II. Eine Etage weiter unten empfangen wir dann auch den restlichen Lieferumfang wie das USB-C Kabel, das Case, die Pflichtlektüre und eine Displayschutzfolie. Mehr ist hier auch nicht nötig wie ich finde. Etwas puristisch, aber aktuell auch fast schon typisch wenn ich mir überlege wie mein S25 Ultra bei mir ankam -.-

Lieferumfang im Detail

  • Hiby R6 Pro II
  • Ledercase
  • Benutzerhandbuch
  • Schutzfolie für vorne und hinten
  • USB-C auf USB-C Kabel
  • USB-A auf USB-A Adapter
  • Garantiekarte & QC Karte

Design & Verarbeitung

Kommen wir nun zum wohl aufregensten Punkt dieses Berichts – dem Design. Es ist neu, es ist gewagt, es ist anders als der Einheitsbrei. Es ist der neue Hiby R6 Pro II in knalligen Lila. Bereits die ersten Bilder haben mich irgendwie getriggert und mich an etwas erinnert. Verdammt, der Player erinnert mich an EVA-1 von Neon Genesis Evangelion (Der R4 EVA-1 kam ja erst später auf den Markt). Die Form des Players wirkt irgendwie leicht abstrakt und wie bereits geschrieben: gewagt. Endlich wieder ein Player der auffallen möchte!

Der R6 Pro

Auf der Front des Players dominiert ein großes, quadratisches Display mit angenehmen Seitenrändern und einem etwas größeren „Kinn“. Der lila eloxierte Aluminiumrahmen ist in dieser Ansicht zwar etwas minimal, aber dennoch erkennbar. Mir gefällt dieses Design mit minimalen Rahmen. Man hat förmlich ein Display in der Hand.

Apropos „in der Hand“. Der Hiby R6 Pro II ist trotz seiner Größe ein echter Handschmeichler was der Rückseite zu verdanken ist. Denn diese ist der gewagte Designansatz der mich irgendwie umhaut. Wir haben hier eine Art Wellendesign was nicht nur optisch implementiert ist, sondern auch förmlich so gefertigt wurde. Unten Rechts besitzt der Player eine massive 45° Schräge die der Player auch Oben Links besitzt. Dadurch ergibt sich der Player in einem, wie ich finde, noch nie dagewesenen Design. Er wirkt fast formschöner als mein DX320X, der bekanntlich im Liquid Metal Design daherkommt. Der Hiby wiederrum triggert mich. Er triggert meinen Bezug zu spanenden Fertigungsverfahren und löst in mir sofort diesen „Haben mag“ Impuls aus. Ich habe ihn verdammt gerne in der Hand was auch erklärt warum ich diesen Player nun schon mehrere Monate nutze!

Durch die genannten Schrägen konnte Hiby dieses Design am Rücken erst so wirken lassen, wie es auf mich wirkt. Unten haben wir einen Aludeckel mit eingefrästen Wellen. Der Oberfläche wird hier ein ordentlicher Grip verschafft den nicht viele Player haben. An der oberen Seite dominiert ein Carboninlay mit darunterliegender goldenen Aplikation mit dem schön platzierten Logo „HIBY“. Geschützt ist dieser obere Bereich durch gehärtetes Glas und zudem durch eine Schutzfolie! Dieser Übergang von Carbon zu Gold und anschließend zu dem Aludeckel ist makellos und überzeugt total.

Der Deckel ist gesichert mit zwei Schrauben was mich mutmaßen lässt, dass man hier evtl sogar den Akku im Extremfall tauschen könnte. Wenn dies der Fall ist, bin ich mehr als begeistert. Wissen tu ich das an dieser Stelle aber nicht und nein… Ich schraube da auch nicht einfach auf. Auf der Unterseite findet man die ganzen Anschlussports, sprich zwei 3,5mm und zwei 4,4mm Buchsen sowie die zentral gelegte USB-C Buchse.

Wo Licht ist, ist auch Schatten

Ich liebe das Design und ich symphatisiere langsam mit der Brand Hiby. Was ich aber als den größten Manko sehe, sind die Seitenleisten des Players. Wir haben rechts oben eine kleine LED, die uns den Betriebsstatus anzeigt und darunter der Einschaltknopf. Hier drunter dann die Lautstärkewippe. Bis hierhin klingt alles noch wunderbar. Wenn wir uns nun aber die linke Seite ansehen erkennt man vielleicht das Problem, was ich im nahezu täglichen Gebrauch hatte. Oben befindet sich hier der Einschub für die SD Karte und darunter der Knopf „Track vorwärts“. Darunter befindet sich nun erneut eine Schaltwippe für „Play“ und „Track zurück“. Wer bitte ist so sadistisch und übernimmt das Tastenlayout für beide Seiten, und warum zum Teufel auch noch auf der selben Höhe? Ich schildere euch nun mal die Praxis, die mich oftmals in den Wahnsinn trieb.

Ich nutze den Player und das Display geht in Standbye, nun möchte ich das Display wecken und drücke versehentlich nicht den rechten oberen Knopf sondern den linken oberen Knopf. Somit ändere ich in der Bedienung immer wieder unbewusst die Tracks was mich echt zweifeln lässt. Bin ich zu doof um den Hiby zu bedienen oder ist diese Anordnung der Tasten und das Tastenlayout einfach total Banane? Keine Ahnung an wen es nun liegt, aber für mich ist es leider ein Manko!

Der Player im Kleid

Das Design des Players wird ja oft etwas kastriert wenn man das Case dazu nutzt. Das finde ich beim Hiby R6 Pro II eher nicht. Warum? Weil man sich hier bei dem Case echt Gedanken gamcht hat. Trotz der etwas asymmetrischen Form des Rückens hat Hiby es geschafft dass das Case die selbe Form besitzt. Dies geht dank des „Öffnungsschlitzes“ an der oberen linken Seite. Beim Einsetzen des Players klappt das Case an dieser Stelle auf und schmiegt sich dann an die Form des Players an. Einziges Manko hier ist, dass die obere Seite des Players ungeschützt ist und sich das Case an der oberen Seite beim Display etwas aufbeult. Stört es mich? Nein, ich empfinde das Case als eines der besten standardmäßigen mitgelieferten Cases! Kleiner Fact nebenbei. Bei mir ist das lila farbende Case dabei und wenn ihr euch für die schwarze Variante entscheidet bekommt ihr ein eher gräuliches Case mitgeliefert.


Klang

Klanglich kann ich nicht meckern. Also wirklich nicht, wenn er auch etwas anders ist als ich ihn bevorzuge. Der Hiby R6 Pro II spielt sehr dynamisch und tonal angewärmt was ihn auch stets länger hörbar macht. Es macht Spaß meine komplette Schaar an Tracks rauf und runter zu hören. Wo klingt er am besten? Ganz klar an IEMs. Hier kommt nun eine Besonderheit auf die ich klanglich etwas mehr eingehen möchte – die AMPs.

Class AB

Wer noch nie in den Genuss gekommen ist, den Questyle QPM zu hören, der kann dies mit dem R6 Pro II im AB Modus nachholen. Was echt jetzt? Ja doch! Ich hab beide hier und finde dass sie tonal eine Ähnlichkeit aufweisen. Im Class AB Modus klingen meine gehörten IEMs (Symphonium Audio Crimson & Titan und der DeerEar Bumblebee) wie kleine Rohdiamanten. Die Hybriden profitieren von einem ungezügelten Bass der einen mehr als überzeugt und druckvoll ans Trommelfell dringt. So soll es sein! Die Mitten sind in beiden AMP Modulen nahezu gleich wenn sie auch im AB Modus eher rauer klingen. Auch die Höhen haben hier etwas mehr Schärfe was für mich den Class AB zum favoritisierten Modus aufgrund des Gesamtzusammenspiels macht!

Class A

Class A muss doch viel besser sein als AB, oder? Naja, Jein! Ich finde er hat seinen Vor- und Nachteil, da der Class A Modus vieles richtig macht. Aber eine Sache stört mich dann doch… Gehen wir erstmal auf die Höhen und Mitten ein. Hier klingt meines Erachtens nach der Hiby R6 Pro II reifer und wohlwollender. Die Höhen wirken luftiger und entspannter und die Mitten etwas musikalischer und feiner als im AB Modus. Hier kann ich mich wirklich fallen lassen und mir gefällt was ich höre, bis ich dann den Bass der Hybriden höre. Verdammt was macht der Player da mit den druckvollen Bässen von meinem Titan oder Bumblebee? Ich möchte euch den Bass etwas bildlich erklären: Im Class A Modus bläst der Bass einen Ballon auf und wenn dieser dann voll ist, gelangt er ans Trommelfell. Was meine ich hier konkret? Der Bass verliert seine knallige Impulsivität und wirkt weicher und irgendwie kastriert. Er wird nahezu in Watte gepackt, was auch ein Stück weit mehr Basskontrolle beschert. Das gefällt mir hier persönlich aber irgendwie so gar nicht, wo ich doch die Bässe meiner IEMs viel besser in Erinnerung habe!

Ihr merkt also, dass beide Modi ihre Vorteile haben. Der eine ist direkt und etwas rauer, sowie kantiger. Der andere wiederrum ist mehr zum Abtauchen wobei die Bässe etwas in Mitleidenschaft geraten. Vorteil beim Class A AMP ist, dass er „schlechte“ IEMs besser klingen lässt. Der Hiby R6 Pro II ist hier ein Schönfärber der auch seine Darseinsberechtigung hat!


Fazit

Immer am Schluss meiner Testberichte habe ich wieder alle Pros und Cons schwarz auf weiß niedergeschrieben und frage mich… Ist das Produkt nun gut, überragend oder gar schlecht? Schlecht gibts bei mir nicht, denn ich teste was ich testen will und wenn mich das Produkt überzeugt, wird ein Review verfasst. Wenn mir etwas nicht gefällt, geht es ungetestet zurück zum Hersteller. Das ist unser Credo bei Kopfbox!

Ich habe den Hiby R6 Pro II nun wirklich lange und ich hoffe dass ich auch noch weitere Produkte vom deutschen Vertrieb erhalten werde. Ich gestehe, dass ich in den Monaten viel bis nahezu nur noch den Hiby R6 Pro II gehört habe. Er hat mich begleitet im Kurzurlaub in Österreich und auch meine Mittagspausen täglich versüßt. Also nein, der R6 Pro II ist nicht schlecht. Er ist auch nicht überragend. Aber er wäre es, wenn mich nicht ein paar Sachen stören würden.

Der Hiby R6 Pro II macht vieles wirklich gut. Das Design ist mal gewagt, neu und sticht aus der Masse heraus. Die UI und das Nutzererlebnis ist grandios. Der Klang im Class AB hat mich überzeugen können. All das sind Punkte die ich positiv gewichte. Jedoch stören mich das Tastenlayout und das Bassempfinden im Class A AMP. Nicht destotrotz sage ich, Ja, der Hiby R6 Pro II ist in seinem Preissegment sehr gut und wäre eine meiner ersten Wahlen wenn ich ausschließlich meinen Fokus auf IEMs setze. Und dies ist auch mein Fazit zu diesem wunderschönen DAP. In meinen Ohren hat der Pro II seinen Vorgänger in jeder Kategorie besiegt! Ein würdiger Nachfolger…

Hiby R6 Pro II | Bewertung

9.1

KLANG

8.4/10

VERARBEITUNG

10.0/10

BEDIENUNG/FUNKTION

8.0/10

UI/SOFTWARE

10.0/10

PREIS/LEISTUNG

9.0/10

Pros

  • Gewagtes Design
  • Zwei AMPs am Start
  • Schöne UI
  • Case ist dabei
  • Top verarbeitet

Cons

  • Tastenlayout ist irritierend
  • Class A AMP schwächelt