[Werbung] Der AMP8 wurde mir für diesen Test leihweise von NT-Global zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!


Der DX200 von iBasso wurde von mir im Jahre 2017 getestet und direkt danach von mir käuflich erworben. Denn dieser DAP ist einfach genial. TOP Sound und Verarbeitung – und das zu einem fairen Preis. Nun habe ich für den DX200 das Verstärkermodul AMP8 erhalten: Pure Power mit einem 4.4mm balanced Ausgang. Lohnt sich die Investition von zusätzlichen rund 230€?

Allgemeine Beschreibung

Eine Besonderheit des iBasso DX200 ist die Möglichkeit, verschiedene Verstärkereinheiten zu benutzen. Diese können ganz simpel ausgewechselt werden. Da ich neben dem DX200 auch den Sony ZX300 als DAP besitze, ist das Modul AMP8 für mich interessant geworden. Warum? Nun, ich besitze mittlerweile aufgrund des Sony diverse Kabel mit 4.4mm Stecker, dem sogenannten „Pentacon“-Stecker. Hierbei handelt es sich um einen symmetrischen Stecker, welcher aber deutlich dicker im Durchmesser ist als der des bisherigen balanced Standard, der 2.5mm Stecker.


Lieferumfang

Der Lieferumfang ist schnell abgehakt: In der kleinen Pappschachtel befinden sich neben dem AMP8 nur noch ein paar Ersatzschrauben und ein passender Schraubendreher.


Design & Verarbeitung

Hier gibt es nicht allzuviel zu berichten: Der AMP8 bedient sich des Standardesigns für Verstärkermodule von iBasso. Die untere Seite mit den Anschlüssen ist aufgeräumt: Hier findet sich exklusiv die 4.4mm Buchse.


Technische Daten

Neben dem 4.4mm Anschluss hat das Verstärkermodul aber noch einiges mehr zu bieten. So begeistern die reinen technischen Leistungsdaten bereits auf dem Papier:

  • Ausgangsleistung: 6.2Vrms
  • Freuquenzgang: 15 – 45.000 Hz
  • S/N: 125dB
  • THD+N: 0.00023%, -113dB (no load@2.5Vrms)
    0.00023%, -113dBΩ@2.5Vrms)
  • Ausgangsimpedanz: 0.38Ω
  • DNR: 125dB
  • Crosstalk: -120dB

[Quelle: ibasso.com]

iBasso gibt die durchschnittliche Akkulaufzeit mit 7h an. Das ist nicht viel und damit liegt man bereits am unteren Ende dessen, was ich mit einem mobilen Player erreichen möchte. Allerdings werden die DAP, für die dieser AMP gemacht ist, wohl auch nur von den wenigsten wirklich unterwegs genutzt. Ich zum Beispiel nutze meinen DX200 ausschließlich im Haus. Somit würde sich die kurze Laufzeit relativieren und wäre ausreichend. Schließlich kann ja jederzeit wieder Strom aufgetankt werden.

Die nochmals im Vergleich zum AMP1 leicht gesteigerte Power von 6.2Vrms machen den AMP8 zum idealen Partner auch anspruchsvoller Kopfhörer. Meinen Sennheiser HD800S befeuert der DAP selbstbewusst mit ordentlich Dampf. Ich vermute, dass selbst für noch hochohmigere Kopfhörer genug Leistung zur Verfügung steht.


Klang

Kommen wir aber endlich zum Wesentlichen: Wie klingt der AMP8 und warum lohnt es sich, diesen gegen das Standardmodul AMP1 zu tauschen?

Was zuerst auffällt, ist der „bessere“ Bass und die leicht angewärmte Grundtonalität. Das äußert sich vor allem durch einem tieferen und gewichtigeren Tiefbass, der unglaublich kompakt und fest ist. Außerdem gibt es nicht den geringsten Anflug von Schwammigkeit. Der AMP8 ist ein Traum bei schnellen Death-Metal Stücken: So präzise und trennscharf habe ich z.B. das atemberaubende Drumming auf der letzten Soilwork vorher noch nicht gehört. Mitten sind noch voller und saftiger, die Instrumentenseparation ist noch transparenter. Fette Gitarrenriffs sägen unglaublich klar und mit hoher Energie. Im oberen Frequenzspektrum erscheinen mir explosive Cymbalsounds noch besser aufgelöst und klarer.


Fazit

Mit dem AMP8 wird der ohnehin schon sehr authoritäre und einem ausgewachsenen Desktop AMP in fast nichts nachstehende Sound nochmals deutlich aufgewertet. Die Kombination der bereits im AMP1 vorhandenen, erstklassigen Soundqualität mit einem Schuss Wärme und organischen Lebendigkeit macht für mich dieses Modul zur aktuell besten Wahlfür den DX200.

Das iBasso AMP8 Modul kann u.a. bei hifi-passion.de bestellt werden.


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