Mit dem iDSD GR 2 führt iFi Audio den Nachfolger des bekannten xDSD Gryphon ein. Schon der Name deutet die Richtung an: Der GR 2 soll die Vorzüge des Gryphon beibehalten, jedoch technisch deutlich weiterentwickelt sein. Zu diesem Zweck hat iFi nicht nur den DAC ersetzt, sondern auch die Verstärkersektion überarbeitet, Bluetooth 5.4 eingebaut, einen OLED-Touchscreen hinzugefügt und mit K2HD eine neue Klangoptimierung ergänzt. Schauen wir uns den Nachfolger des Greifs doch mal genauer an!

[Werbung] Das Gerät wurde mir vom deutschen ifi audio Vertrieb WOD Audio für diesen Test leihweise zur Verfügung gestellt.
ifi audio GR2
Der iFi Audio iDSD GR 2 ist ein vielseitiger DAC/Kopfhörerverstärker sowohl für den mobilen als auch den stationären Einsatz. Er kann digitale Signale über USB-C, S/PDIF oder Bluetooth in Empfang nehmen und besitzt zusätzlich analoge Eingänge. Auf der Ausgangsseite stehen 3,5 mm und 4,4 mm zur Verfügung.
Im Inneren arbeitet erstmals bei iFi der Burr-Brown PCM1795. Die DAC-Sektion wurde dabei nicht einfach aus dem Vorgänger Gerät übernommen, sondern mit einer eigenen Strom-Spannungs-Wandlung und einer überarbeiteten analogen Ausgangsstufe kombiniert. Die Verstärkersektion arbeitet vollständig symmetrisch und liefert deutlich mehr Leistung als der ursprüngliche Gryphon. Operationsverstärker der Klasse A sorgen für einen natürlicheren analogen Klangcharakter, während eine optimierte Schaltung – die nun durchgehend symmetrisch ausgelegt ist – die Verzerrungen deutlich reduziert hat. Auch die iEMatch-Schaltung wurde mit niederohmigen MOSFETs verbessert.
Eine der interessantesten Neuerungen ist die K2HD-Technologie von JVCKENWOOD, die bereits im ifi GO Bar Kensei (Test) implementiert ist. Sie soll die Wiedergabe durch eine gezielte Rekonstruktion harmonischer Anteile natürlicher und musikalischer wirken lassen. Dazu kommen vier digitale Filter sowie die bekannten iFi-Funktionen XBass und XSpace. Neu sind außerdem das farbige OLED-Touchdisplay und Bluetooth 5.4.

Also, was haben wir hier?
- Burr-Brown PCM1795 DAC
- Bis zu 1.513 mW @ 32 Ohm über den symmetrischen 4,4-mm-Ausgang
- 4,4-mm symmetrischer und 3,5-mm unsymmetrischer Kopfhörerausgang
- Bluetooth 5.4 mit aptX Lossless, aptX Adaptive, LDAC, LHDC, AAC und SBC
- USB-C und S/PDIF als Digitaleingänge
- Farbiges OLED-Touchdisplay
- K2HD-Technologie von JVCKENWOOD
- XBass+ für mehr Bassfundament
- XSpace für eine größere räumliche Darstellung
- Vier wählbare Digitalfilter
- Einsatz als USB-DAC, Bluetooth-DAC und Vorverstärker
- Symmetrisch aufgebaute analoge Ausgangsstufe mit Class-A-Operationsverstärkern
- Bis zu DSD512 und PCM 768 kHz
- Rund 7 Stunden Akkulaufzeit
- Steuerung über die Nexis-App möglich (nicht erforderlich)
Der Preis liegt bei 549 Euro UVP und ist somit 100€ günstiger als der Vorgänger. In Zeiten, in denen eigentlich alles teurer wird, ist das ein absolut lobenswerter Move.
Verpackung und Lieferumfang
iFi bleibt bei der Verpackung angenehm zurückhaltend. Die kompakte, mattweiße Pappschachtel ist recht ähnlich zu der des Vorgängers. Auf der Vorderseite befindet sich ein glänzendes Produktfoto und Schrift in silbern glänzendem Prägedruck. Im Innern der Schachtel befindet sich der iDSD GR2 samt Zubehör. Dieses ist überschaubar, aber genau das gleiche wie beim Gryphon und sinnvoll gewählt.
Das optionale, deutlich robustere iDSD-GR2-Case muß dagegen wieder separat gekauft werden. Bei einem Gerät für 549 Euro hätte ich mir dieses durchaus direkt im Lieferumfang gewünscht.

Der Lieferumfang im Detail:
- ifi iDSD GR2
- USB-C auf USB-A Ladekabel
- USB-C auf USB-C Kabel (Audio)
- Lightning auf USB-C Kabel (Audio)
- Stofftäschchen
- Papierkram
Noch ein Wort zu den Kabeln: Hatte ich mich damals beim Gryphon noch über das Lightning Kabel gefreut, so hätte ich mir dieses Mal eher ein längeres USB-C auf USB-C Kabel statt des Lightning Kabels gewünscht. Denn das kurze Kabel ist einfach zu kurz.
Design & Verarbeitung
Optisch bleibt der ifi iDSD GR2 klar als Nachfolger des Gryphon erkennbar, ist lediglich etwas länger. Das leicht wellige Aluminiumgehäuse mit den abgerundeten Kanten erinnert stark an den Vorgänger, die Farbe ist dieses mal mit einem dunklem Blauton sehr gut gewählt, das gefällt mir! Alle Tasten haben einen sauberen Druckpunkt und der Lautstärkeregler ist angenehm gerastet.

Die größte Neuerung sitzt jedoch auf der Oberseite: Das monochrome Display des Vorgängers ist einem farbigen OLED-Touchscreen gewichen. Eingänge, Filter, Klangfunktionen und IE-Match lassen sich dadurch deutlich schneller finden und einstellen. Ebenso die sonstigen Einstellungen wie Displayhelligkeit und Batteriemanagement etc. Dadurch wirkt das Gerät wesentlich moderner und gleichzeitig übersichtlicher.

Die Verarbeitung ist typisch iFi: Das Gehäuse wirkt hochwertig und robust, die Kanten sind sauber gearbeitet und die Bedienelemente haben einen definierten Druckpunkt. Trotz des Touchscreens hat iFi außerdem an den physischen Bedienelementen festgehalten. Das finde ich gerade bei einem portablen Gerät sinnvoll. Wenn der GR2 neben dem Rechner liegt, kann ich beispielsweise die Lautstärke verändern, ohne erst auf das Display schauen zu müssen. Auch unterwegs ist das praktischer, als sich ausschließlich auf einen Touchscreen verlassen zu müssen.
Technische Daten
Wie immer: Technische Daten sind Schall & Rauch – naja, nicht wirklich. Aber eine Ableitung auf die klanglichen Qualitäten ist nicht zu treffen. Zur Vollständigkeit hier wie immer trotzdem die Auflistung. Dieses mal inkl. Gegenüberstellung mit dem Gryphon. Wie immer, dreist von der Herstellerseite geklaut.
| Eigenschaft | iDSD GR 2 | xDSD Gryphon |
|---|---|---|
| Format Support | PCM 768 kHz; DSD512; Bluetooth 5.4 | PCM 768 kHz; DSD512; Bluetooth 5.1 |
| Bluetooth-Codecs | aptX Lossless, aptX Adaptive, aptX, LDAC, LHDC/HWA, AAC, SBC | aptX Adaptive, aptX, LDAC, LHDC/HWA, AAC, SBC |
| DAC & I/V-Stufe | Burr-Brown PCM1795 mit eigener I/V-Stufe | Burr-Brown DSD1793 mit interner I/V-Stufe |
| XMOS-Chipsatz | XU316 | XU216 |
| Eingänge | USB-C, Bluetooth 5.4, S/PDIF (optisch & koaxial), 3,5 mm Line, 4,4 mm Line True-Balanced-Design | USB-C, Bluetooth 5.1, S/PDIF (optisch & koaxial), 3,5 mm Line, 4,4 mm Line |
| Verstärker-Chipsatz | TPA6120 | MAX97220 |
| Line-Ausgänge | 3,5 mm SE, 4,4 mm Balanced (4,37 Vrms) | 3,5 mm SE, 4,4 mm Balanced (6,7 Vrms) |
| Kopfhörer-Ausgänge | 3,5 mm S-Balanced, 4,4 mm Balanced | 3,5 mm S-Balanced, 4,4 mm Balanced |
| Ausgangsleistung (RMS) | >1.513 mW @ 32 Ω (4,4 mm Balanced) >567 mW @ 32 Ω (3,5 mm S-Balanced) | >1.000 mW @ 32 Ω (4,4 mm Balanced) >320 mW @ 32 Ω (3,5 mm S-Balanced) |
| K2HD-Technologie | Ja | – |
| Digitale Filter | BP, GTO, MIN, STD | BP, GTO, MIN, STD |
| Akku | Li-Po 4.900 mAh | Li-Po 3.600 mAh |
| Hybrid Battery Mode | Ja – ähnlich dem „Desktop“-Modus | – |
| NEXIS-Kompatibilität | Ja | – |
| Display | 2,3″ OLED-Farb-Touchscreen | 2,08″ Schwarz-Weiß-Display |
Funktionen & Bedienung
Der ifi iDSD GR2 ist der typischer iFi-Allrounder geblieben. DAC, Kopfhörerverstärker, Bluetooth-Empfänger und Vorverstärker stecken in einem Gerät. Beim Funktionsumfang fährt iFi praktisch alles auf, was man sich von einem modernen mobilen DAC/Kopfhörerverstärker und vor allem vom Nachfolger des Gryphon wünschen kann.
Das bunte OLED-Touchdisplay ist eine der auffälligsten Neuerungen des GR 2 – es war nicht nötig, macht aber total Sinn. Alle Einstellungen lassen sich jetzt direkt auf dem Display verändern. Dazu gehören unter anderem Eingangsquelle, digitale Filter, K2HD, IE-Match sowie XBass und XSpace. Die Bedienung ist dadurch deutlich simpler als beim ursprünglichen Gryphon.

Trotz der kleinen Displayfläche ist die Oberfläche übersichtlich genug. Wer das Gerät zum ersten Mal benutzt, sollte sich allerdings kurz mit den verschiedenen Symbolen und Funktionen beschäftigen – das meiste davon ist aber selbsterklärend.
Zusätzlich kann der GR 2 über die iFi-Nexis-App verwaltet werden. Die App dient unter anderem für zusätzliche Einstellungen und Firmware-Updates. Eine schöne Lösung ist, dass iFi den klassischen Lautstärkeregler nicht komplett durch den Touchscreen ersetzt hat. Für die Lautstärke ist ein physischer Regler unterwegs schlicht angenehmer.
Bedienung per Tasten
Trotz Touch-Display bleiben die manuellen Tasten alle erhlten. Das zentrale Bedienelement bleibt weiterhin das Multifunktionsrad in Verbindung mit dem Display. Dazu gibt es auf der Stirnseite zwei Drucktaster: Mit dem einen lassen sich die Eingangsquellen durchschalten, der anderen steuert XBass und XSpace. Der griffige Lautstärkeregler ist von einem farbigen LED Ring umgeben und verfügt über eine kleine Punkt-LED auf der Grundfläche – ähnlich einer Positionsmarkierung – was cool aussieht, hier aber keinen Sinn macht, da es sich um einen „endlos“ Regler handelt ohne definierten Start- und Endpunkt.
USB, S/PDIF und Bluetooth
Über USB-C verarbeitet der ifi GR 2 PCM bis 32 Bit/768 kHz und DSD bis DSD512. Zusätzlich steht ein S/PDIF-Eingang zur Verfügung, der optische und koaxiale Signale aufnehmen kann. Er unterstützt Bluetooth 5.4 und bringt eine große Auswahl an Codecs mit. Unterstützt werden unter anderem aptX, aptX Adaptive, aptX Lossless, LDAC, LHDC, AAC und SBC. Interessant ist vor allem aptX Lossless. Damit ist eine verlustfreie Übertragung in CD-Qualität möglich, sofern auch das Smartphone beziehungsweise der Zuspieler den Codec unterstützt. Für die Nutzung mit dem Smartphone ist das eine komfortable Alternative zum USB-Kabel. Wer dagegen die maximale Qualität aus dem GR2 holen möchte, wird in der Regel trotzdem den USB-Eingang verwenden.

iEMatch®
Eine praktische Funktion für Besitzer empfindlicher In-Ears ist IEMatch. Damit lässt sich der Ausgang des GR 2 an besonders empfindliche IEMs oder leistungshungrige Kopfhörer anpassen. Das kann zwei Vorteile haben: Zum einen wird der effektive Pegel reduziert, sodass die Lautstärkeregelung feiner dosierbar wird. Zum anderen kann IEMatch bei empfindlichen In-Ears helfen, eventuell vorhandenes Grundrauschen zu reduzieren. Für sehr empfindliche IEMs wie viele Multi-BA-Modelle ist die Funktion daher durchaus relevant. Bei weniger empfindlichen In-Ears oder größeren Over-Ear-Kopfhörern kann IEMatch dagegen deaktiviert (Mittelstellung) bleiben.
Filter und Klangeinstellungen
Der GR 2 bietet vier verschiedene digitale DAC Filter. Damit lässt sich die Charakteristik der digitalen Signalverarbeitung leicht verändern. Die Unterschiede bleiben wie immer subtil, sind aber durchaus hörbar.
- BP (Bit-Perfect): Bit-Perfect, keine digitale Filterung
- GTO (Gibbs Transient Optimised): Hochgesampelt auf 352/384 kHz, minimale Filterung, kein Pre-Ringing, minimales Post-Ringing
- MIN (Minimum Phase): Minimale Phase, langsamer Roll-off, minimales Pre- und Post-Ringing
- STD (Standard): Moderate Filterung, moderates Pre- und Post-Ringing
XBass und XSpace
XBass gehört seit Jahren zu den bekanntesten Funktionen von iFi. Der Bassbereich wird dabei angehoben ohne in die unteren Mitten hineinzubluten. Für eher bass-schwache Kopfhörer eine willkommene Optimierung.
XSpace verfolgt einen anderen Ansatz und soll die räumliche Darstellung von Kopfhörern erweitern. Das kann insbesondere bei geschlossenen Kopfhörern interessant sein.
Beide Funktionen lassen sich problemlos zuschalten und miteinander kombinieren. Sie sind für meinen Geschmack deutlich wirkungsvoller und saubere abgestimmt als viele klassische Bass- oder Surround-Schaltungen.
K2HD
Neu beim GR 2 ist K2HD von JVCKENWOOD. Die Technologie soll harmonische Informationen ergänzen und damit insbesondere bei digitalem Audiomaterial für mehr Natürlichkeit und musikalische Geschlossenheit sorgen. Erstmals hatte sie ifi audio im GO bar Kensei implementiert (Test).
K2HD greift in die digitale Signalverarbeitung ein. Der Effekt ist deshalb auch nicht mit einem simplen Bass- oder Höhenregler vergleichbar. In der Praxis kann K2HD insbesondere bei älteren oder etwas flach wirkenden Aufnahmen interessant sein. Wer bereits eine sehr gute, natürlich klingende Aufnahme hört, muss die Funktion dagegen nicht zwingend aktivieren.
Akkulaufzeit
Der integrierte 4.900-mAh-Akku soll laut iFi rund sieben Stunden Laufzeit ermöglichen. Wie bei praktisch allen mobilen DAC/Amps hängt die tatsächliche Laufzeit allerdings stark vom verwendeten Kopfhörer, der Lautstärke und der Ausgangsleistung ab. Interessanter ist deshalb der neue Hybrid-Power-Modus:
Der GR 2 kann bei angeschlossener Stromversorgung überwiegend aus dem Netzteil betrieben werden. Wird kurzfristig mehr Leistung benötigt, kann zusätzlich auf den Akku zurückgegriffen werden. Anschließend wird wieder auf die externe Stromversorgung gewechselt. Dadurch soll vermieden werden, dass der Akku bei stationärem Betrieb ständig geladen und entladen wird. Das ist gerade für die Nutzung auf dem Schreibtisch interessant. Der GR 2 lässt sich problemlos dauerhaft dort betreiben und bei Bedarf einfach mitnehmen.
Klang
Klanglich folgt der iFi Audio xDSD Gryphon den bekannten iFi-Merkmalen: tonal eher neutral, klar und luftig, druckvoll und präzise. Im Idealfall sollte ein Verstärker (und ein DAC) neutral sein, also die Musik ohne klangliche Färbung wiedergeben. Und genau das gelingt dem GR2 mit Bravour. Wem das zu „langweilig“ ist, der kann XBass und/oder XSpace nutzen, um den Klang nach Belieben zu verfeinern bzw. an die Tonalität des jeweiligen Kopfhörers anzupassen.
Der Bass spielt kräftig, tief und kontrolliert. Kickdrums bleiben sauber konturiert und auch bei komplexen Rock- und Metal-Aufnahmen behält der GR 2 den Überblick. Gitarren, Bass und Schlagzeug bleiben sauber voneinander getrennt. Mit XBass+ lässt sich bei Bedarf noch etwas mehr Fundament hinzufügen, bei ohnehin bassstarken IEMs würde ich die Funktion dagegen eher deaktiviert lassen.
Die Mitten gehören für mich zu den Stärken. Stimmen, Gitarren und akustische Instrumente bekommen ausreichend Körper, ohne schwer oder behäbig zu wirken. Im Vergleich zum Gryphon wirkt die Wiedergabe etwas sauberer und weniger körnig. Die Höhen lösen sauber und detailreich auf, bleiben dabei aber angenehm kontrolliert. Becken haben ihren natürlichen Glanz, ohne scharf oder zischelig zu werden. Gerade bei Percussion gefällt mir diese Abstimmung gut.
Auch bei Auflösung und Separation legt der GR 2 gegenüber dem Gryphon zu. Kleine Details sind gut wahrnehmbar, ohne dass die Musik in einzelne Bestandteile zerfällt. Das zeigt sich besonders bei komplexen Metal- und Prog-Aufnahmen mit mehreren Gitarrenspuren, Bass, Schlagzeug und Gesang. Die Bühne ist angenehm weit und gleichzeitig plastisch, wobei insbesondere die Tiefenstaffelung überzeugt.
Die hohe Ausgangsleistung sorgt außerdem für reichlich Dynamikreserven. Gerade bei Schlagzeug und dynamischer Rock- oder Metal-Musik spielt der GR 2 druckvoll und souverän, ohne bei schnellen Transienten die Kontrolle zu verlieren. K2HD kann der Wiedergabe zusätzlich etwas mehr Körper und Geschlossenheit verleihen.
Fazit
Der iFi Audio iDSD GR 2 ist eine konsequente Weiterentwicklung des xDSD Gryphon – allerdings mit deutlich mehr als nur einem neuen Gehäuse. Der neue Burr-Brown PCM1795, die überarbeitete Verstärkersektion, bis zu 1.513 mW Leistung, Bluetooth 5.4 mit aptX Lossless, das OLED-Touchdisplay und K2HD machen den GR 2 zu einem ausgesprochen vielseitigen DAC/Kopfhörerverstärker. Besonders hervorzuheben ist neben dem Premium-Klang vor allem die Kombination aus hoher Leistung und zahlreichen Möglichkeiten zur Klanggestaltung. XBass, XSpace, K2HD und die digitalen Filter können je nach Kopfhörer und Aufnahme den Sound feinjustierten.
Unterm Strich ist der iDSD GR 2 vor allem für Musikfans interessant, die ein einziges Gerät für Smartphone, Bluetooth, Computer sowohl für mobilen als auch stationären Musikgenuss suchen und dabei nicht auf Leistung oder Ausstattung verzichten möchten.
ifi Audio GR2| Bewertung
Pros
- Herausragender Klang Klang
- Sehr hohe Ausgangsleistung über 4,4 mm
- Bluetooth 5.4 inklusive aptX Lossless und LDAC
- Sehr vielseitige Anschlussmöglichkeiten
- Tolle Verarbeitung & Funktion
- Touchscreen / OLED
- Universelle Anschlussmöglichkeiten
Cons
- Kein Case im Lieferumg´fang
- Hohe Wärmeentwicklung



