Sennheiser bringt mit dem Momentum 5 ein Update des beliebten Vorgängers. Wechselakku, sechs Bluetooth-Codecs inklusive aptX Lossless und bis zu 57 Stunden Laufzeit – Sennheiser packt in den Momentum 5 Wireless ziemlich viel und stattet ihn mit massig Funktionen aus. Doch hat sich auch klanglich was getan?

[Werbung] Der Sennheiser Momentum 5 wurde mir für diesen Test leihweise zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!
Der Sennheiser Momentum 5
Zu Sennheiser selbst muss man ja nichts mehr sagen, kommen wir also gleich zum neuen Momentum 5. Auffällig ist, daß erstmal nichts auffällig ist. Ein bisschen mehr Mut bitte, Sennheiser! Die Momentum 5 sehen bis auf kleine Details aus wie die Momentum 4. Und ebenso wie die Budget-Serie Accentum und auch das Premium Wireless Flaggschiff HDB630 (Test). Ich verstehe die Intention dahinter – vermutlich der Wiedererkennungswert und das Credo „Never Change a running System“?! Aber da wäre doch was möglich gewesen! Schaut euch vielleicht mal wieder den eigenen Momentum 3 an… ;-)
Nach dem im allgemeinen bei der audiophilen Community gut angekommenen und eher neutral abgestimmten HDB630 kommt nun also das neue Consumer Flaggschiff, um in den nächsten Jahren gegen die Sonys und andere am Markt mit den folgenden Features zu bestehen.
- 42-mm-Dynamiktreiber, neu abgestimmt
- Frequenzgang bis 40 kHz über Bluetooth und USB
- Bluetooth 5.4 mit sechs Codecs: SBC, AAC, aptX, aptX Adaptive, aptX HD, aptX Lossless
- Hybrid Adaptive ANC mit 8 digitalen Mikrofonen (4 pro Seite), bis zu 3x effektiver im Mittenbereich als beim Momentum 4
- Multipoint (zwei Geräte gleichzeitig)
- Akku: 700 mAh, bis zu 57 Stunden mit ANC, selbst wechselbar (nur Schraubenzieher nötig)
- Gewicht: 292 Gramm
- Case ca. 20% kleiner als beim Vorgänger, aber weiterhin nicht klappbar
- Preis: 399 Euro
Angetrieben wird der Sennheiser Momentum 5 wieder von einem 42-Millimeter-Dynamiktreiber, den Sennheiser gegenüber dem Vorgänger aber neu abgestimmt hat. Neu dazu gekommen ist 3D-Dolby-Atmos-Spatial-Audio und ein Akku, den man selbst wechseln kann.
SBC, AAC, aptX, aptX Adaptive, aptX HD und aptX Lossless sind mit an Bord, macht sechs Codecs insgesamt. Gerade aptX Lossless ist hier eine kleine Premiere und dürfte vor allem Android-Nutzer mit passendem Zuspieler freuen, die bislang bei verlustfreier Bluetooth-Übertragung meist in die Röhre geschaut haben. Multipoint erlaubt zudem die gleichzeitige Verbindung zu zwei Geräten – praktisch, wenn Laptop und Smartphone im Wechsel bedient werden wollen.
Beim Noise Cancelling hat Sennheiser ordentlich nachgelegt: Acht digitale Mikrofone, vier pro Seite, kümmern sich um Hybrid Adaptive ANC und sollen im Mittenfrequenzbereich bis zu dreimal effektiver arbeiten als beim Momentum 4. In der Praxis heißt das vor allem: Stimmen und Umgebungsgeräusche im mittleren Frequenzband, die bisher gerne mal durchgesickert sind, werden jetzt deutlich zuverlässiger unterdrückt.
Die UVP ist von 369€ (Momentum 4) auf 399€ gestiegen – nicht billig, aber in guter Gesellschaft der Mitbewerber von Sony, Bose, & Co.
Verpackung & Lieferumfang
Im sehr kompakten aber auffälligen Karton liegen neben dem Kopfhörer selbst ein Transport-Case, ein USB-C-Ladekabel sowie ein Kabel von 3,5 mm auf 2,5 mm für den kabelgebundenen Betrieb. Das Case fällt laut Hersteller rund 20 Prozent kleiner aus als beim Momentum 4 und ist sauber verarbeitet – wer öfter mit dem Kopfhörer unterwegs ist, wird die kompaktere Tasche im Rucksack zu schätzen wissen.

Der Lieferumfang im Detail
- Sennheiser Momentum 5 Kopfhörer
- USB C auf C Kabel (für Audio und Ladung)
- Audiokabel mit 3,5-mm-Klinkenstecker
- Transporttasche
- Papierkram
Technische Daten
Gerne füge ich an dieser Stelle die technischen Daten ein.
| Verbindungen | Bluetooth 5.4-kompatibel, Klasse 1, 10 mW (max.) |
|---|---|
| Übertragungsfrequenz / Modulation | 2.402 MHz bis 2.480 MHz; GFSK, π/4-DQPSK / 8-DPSK |
| Unterstützte Profile | A2DP, AVRCP, HFP, HSP, GATT |
| Unterstützte Codecs | SBC, AAC, aptX™, aptX™ HD, aptX Lossless™, aptX Adaptive™, Snapdragon Sound™ |
| Lautsprecherprinzip | Dynamisch |
| Lautsprechertyp / -größe | 42 mm Durchmesser |
| Lautsprecher-Frequenzbereich | USB & Bluetooth: 6 Hz bis 40 kHz Analoger Line-Eingang: 6 Hz bis 22 kHz |
| Schalldruckpegel (SPL) | 108 dB SPL (1 kHz / 0 dB FS) |
| Lautsprecher-THD | <0,2% (1 kHz / 100 dB SPL) |
| Lautsprecher-Impedanz | Aktiv 520 Ohm |
| Active Noise Cancellation | Hybride Adaptive ANC |
| Mikrofonprinzip | MEMS |
| Mikrofon-Frequenzbereich | 20 Hz bis 15 kHz |
| Mikrofon-Richtcharakteristik | 4 Mikrofone pro Seite, Beamforming zur Geräuschunterdrückung |
| Akkulaufzeit | Bis zu 57 Stunden Musikwiedergabe über Bluetooth und mit ANC (Testbedingungen: iPhone, mittlere Lautstärke) |
| Ladezeit | Ca. 2 Stunden bis zur vollständigen Aufladung; 10 Minuten Ladezeit für bis zu 7 Stunden Spielzeit; Hinweis: Umgebungstemperaturen >30 °C können zu längeren Ladezeiten führen |
| Akkutyp | Austauschbare Lithium-Ionen-Akkus mit 700 mAh |
| Produktgewicht | ca. 290 g (10 oz) |
| Produktmaße (flach zusammengefaltet) | 180 x 197 x 47 mm (7,08 x 7,75 x 1,85 Zoll) |
Design & Verarbeitung
Optisch bleibt der Sennheiser Momentum 5 eindeutig ein Momentum und unterschiedet sich nur in kleinen Details optisch vom Vorgänger. So ist das Schwarz eher etwas grauer in Richtung Graphit und leicht metallisch glänzend, was mir sehr gut gefällt. Die Metallakzente an den Mikrofonen sorgen für einen wertigeren Eindruck als beim Vorgänger. Auch positiv: Die Außenseite der Cups ist jetzt komplett glatt, ohne die umlaufende Rille und die Öffnungen oben und unten. Insgesamt steht das alles dem Momentum 5 schon gut zu Gesicht und mir gefällt er besser als der Vorgänger, etwas mehr Mut und vielleicht ein frischeres Design hätte ich mir trotzdem gewünscht.

Die Verarbeitung ist tadellos. Auch wenn man weiterhin auf Kunststoff – zumindest im sichtbaren Bereich – setzt, die Materialien sind ja mittlerweile vermutlich tausendfach bewährt und sollten robust genug sein.
Die Verschlankung des Case ist sehr gut gelungen, es ist deutlich schlanker als alle Cases vorher. Nettes Zusatzfeature: Der Momentum schaltet sich aus, wenn er ins Case gepackt wird.
Komfort & Handling
Hier gibt es keinerlei Anlass zur Kritik. Der Sennheiser Momentum 5 ist so komfortabel wie seine Vorgänger. Für längere Hörsessions eignet er sich gut. Der Anpressdruck ist angenehm austariert – fest genug für sicheren Halt, aber ohne nach ein paar Stunden auf die Ohren zu drücken. Das weich gepolsterte Kopfband verteilt das Gewicht gleichmäßig, sodaß auch nach einem längeren Arbeitstag mit Musik oder Podcasts im Ohr kein Druckgefühl aufkommt. Gerade in Kombination mit der langen Akkulaufzeit ergibt sich hier ein Kopfhörer, den man wirklich einen ganzen Tag durchtragen kann, ohne zwischendurch ans Aufladen oder ans Absetzen denken zu müssen.

Das Handling ist gut, manche kritisieren, daß er sich nicht zusammenfalten lässt. Meiner Meinung nach kein wirklicher Kritikpunkt, denn mit 90° rotierten Cups im sehr flachen Case verstaut ist er wirklich kompakt. Zusammengefaltet wäre das erforderliche Case dicker, was ich schlechter fände als ein etwas größeres, dafür flacheres Case.
Funktionen
Hier gibt es das gewohnt umfangreiche Sennheiser-Paket, welches mittlerweile in Verbindung mit der sehr guten App ganz weit vorne mitspielt – wenn nicht sogar das Feld anführt. Neue Funktionen – wie der parametrischer EQ des HDB630 – haben es nicht in dien M5 geschafft.
Bluetooth
An Bord ist Bluetooth 5.4. Die unterstützten Codecs sind umfangreich, inkl. verlustfreier Varianten wie pptx Lossless. Diese sind allerdings nur mit Android nutzbar, iPhone Nutzer schauen hierbei in die Röhre bzw. müssen auf einen Zusatz–Dongle zurückgreifen und diese zu nutzen.
ANC und Transparenz
Das verbesserte ANC ist richtig gut und erledigt seinen Job in Büro und unterwegs noch zuverlässiger. Stimmen werden gedämpft, Zug-Geratter oder Turbinenbrummen und Klimaanlagen-Rauschen verschwindet weitgehend. Der Transparenzmodus klingt leider etwas künstlich und kommt nicht an den Apple ran – meiner Meinung nach immer noch die Referenz. Beides ist über die App sehr gut an die eigenen Vorlieben anpassbar.
Raumklang
Neu ist eine Art Raumklang inkl. Head-Tracking so wie ich es schon von den Apple AirPods Max kenne. Auch Dolby Atmosphären soll unterstützt werden. Ausprobiert habe ich das nicht – für Filmfans bestimmt interessant.
App, EQ und Crossfeed
Sennheisers Smart Connect App hat sich zu einem echten Multitalent entwickelt und bietet massig Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten. Zum einen natürlich die ANC Einstellungen. Diese lassen sich per App komfortabel einestellen. Einen Equalizer mit 8 Bändern und verschiedene Presets bringt die App ebenso mit.
Über Soundzonen lassen sich verschiedene Anwendungsszenarien/Umgebungen local-based definieren.
Des weiteren lassen sich per App einstellen, ob der Kopfhörer beim Absetzen pausiert oder nicht, es lässt sich die Firmware aktualisieren und Einstellungen zum Sprachassistenten vornehmen. Über den Verbindungsmanager lassen sich einmal gepaarte Geräte deaktivieren oder löschen. Soundcheck spielt verschiedene Klangeinstellungen vor und lässt den Nutzer so eine präferierte Einstellung leicht finden. Dazu gibt es eine Crossfeed-Funktion, die den linken und rechten Kanal leicht zusammen mischen bzw. überblenden. Damit wird die strikte Kanaltrennung – wie sie bei Kopfhörern üblich ist – abgemildert und nähert sich dem Hören mit klassischen Stereoboxen an.
Akku
57 Stunden bei aktivem ANC. Das ist derzeit Klassenspitze und im Test tatsächlich reproduzierbar. Man lädt den HDB 630 einmal auf und denkt für gut eine Woche nicht mehr dran.
Klangqualität
Gehört habe ich hauptsächlich mit meinem iPhone, also „nur“ mit AAC. Wer mich kennt weiß, daß ich keinen gesteigerten Wert auf Hi-Res lege. Bei Bedarf kann der Sennheiser Momentum 5 das natürlich, für Apple Geräte wäre aber ein Dongle, wie er z.B. dem HDB630 beiliegt, erforderlich.
Insgesamt ist die Klangqualität wieder sehr gut. Natürlich gibt es hier die bekannte Sennheiser „Consumer“ Abstimmung mit vollem Bass und angenehmen Höhen, allerdings ist die V-Signatur hier nicht ganz so ausgeprägt wie noch beim M4, sondern geht deutlich ausbalancierter schon etwas mehr in Richtung des HDB630, der hier klanglich immer noch ausgereifter und „audiophiler“ klingt. Ab das „besser“ ist, ist ja am Ende Geschmacksache. Dazu später im Vergleich mehr.
Bass
Der Bass des Momentum 5 ist angenehm satt, ohne zu aufdringlich zu wirken. Er liefert definitiv genug Fundament für jede Art von Musik und sorgt auch bei Movies für ein solides Fundament. Der Bass reagiert gut auf Klanganpassungen über die App und bleibt bis in ungesunde Pegel sauber und schön konturiert. Impulse von Schlaginstrumenten haben einen soliden Punch und Attack.
Mitten
Die Mitten sind gegenüber dem Momentum 4 spürbar überarbeitet, spielen nun eine gewichtigere Rolle und sind transparenter, klarer, weniger warm eingefärbt und besser strukturiert. Insgesamt deutlich besser geeignet für gitarrenlästige Rockmusik.
Höhen
Im Hochton bleibt der Sennheiser Momentum 5 angenehm zurückhaltend, ohne dabei stumpf oder verhangen zu wirken. Details sind vorhanden, werden aber nie in den Vordergrund gedrängt – auch bei hell abgemischten Aufnahmen bleibt es entspannt, Sibilanzen oder Schärfe sind kein Thema. Das paßt gut zum Gesamtkonzept eines Kopfhörers, der auf lange Sicht überzeugen will.
Bühne
Die Bühne ist solide, für einen geschlossenen Bluetooth-Kopfhörer ordentlich dimensioniert, wenn auch nicht das, was man von offenen Referenzkopfhörern gewohnt ist. Instrumente lassen sich gut orten, das Gesamtbild wirkt stimmig und rund, ohne besonders analytisch oder seziert zu klingen. Crossfeed kann helfen, eine natürlichere Stereo-Präsentation zu bekommen.

Momentum 5 vs. Momentum 4
Der naheliegendste Vergleich ist natürlich der direkte Vorgänger. Beim ANC hat sich am meisten getan: Der Momentum 5 soll im Mittenfrequenzbereich bis zu dreimal effektiver arbeiten, was sich vor allem bei Stimmen und Umgebungsgeräuschen im Alltag bemerkbar macht. Ein erster Test bestätigt das im Grunde, wobei ich das ANC beim M4 auch immer schon ausreichend gut fand. Der M5 macht es jetzt halt nochmal besser.
Bei der Akkulaufzeit liegen beide Modelle nah beieinander: 57 Stunden beim Momentum 5 gegenüber bis zu 60 Stunden beim Momentum 4 mit Bluetooth und aktivem ANC. Dafür bietet der M5 einen wechselbaren Akku.
Tonal befindet sich der Sennheiser Momentum 5 weiterhin im klassischen Consumer-Markt, mit voller, leicht warmen Tomalität und spektakuläreren Abstimmung. Die klanglichen Unterschiede im direkten Vergleich zum M4 ohne Klanganpassungen sind eher subtil. Ich empfinde den M5 weniger warm und nicht mehr ganz so basslästig abgestimmt, dafür präziser und wie oben schon erwähnt einen Hauch mehr in Richtung Neutralität. Sennheiser schließt damit perfekt die klangliche Lücke zwischen M4 und HDB630.
Momentum 5 vs. HDB 630
Spannender als der Vergleich mit dem eigenen Vorgänger ist für mich der Blick zum hauseigenen Overachiever: dem HDB 630, den ich vor Kurzem ausführlich getestet habe. Schon da hatte ich vermutet, daß sich auch der kommende Momentum 5 – wie schon der Momentum 4 – eher am klassischen Consumer-Markt orientieren würde, während der HDB 630 die audiophilere, neutralere Abstimmung hat. Nach dem Hören des Momentum 5 kann ich das nun genau so bestätigen.
Design und Verarbeitung nehmen sich alle drei kaum etwas – wenig überraschend, denn HDB 630, Momentum 4 und eben auch der Sennheiser Momentum 5 teilen sich im Kern dasselbe Gehäusekonzept und bieten den gleichen Komfort. Der HDB 630 legt aber mit seinem parametrischen EQ in der App noch eine Schippe drauf. Damit lässt sich der Klang wirklich präzise anpassen – Low-Shelf, High-Shelf, Peak, Bandbreite, dazu eine Crossfeed-Funktion. Crossfeed gibt es im M5 auch, aber der EQ ist mit 8 festen Bändern wesentlich umflexibler. Dazu kommt beim HDB630 der beiliegende BTD-700-Dongle, mit dem sich auch von Apple-Geräten aus verlustfrei übertragen läßt. Dieser müsste beim M5 separat erworben werden.

Der Momentum 5 bringt weiterhin den volleren, wärmeren Bass und die insgesamt spektakulärere Abstimmung, die im ersten Moment einfach mehr Spaß macht. Der HDB 630 spielt dagegen neutraler, strukturierter und mit besserer Separation – näher an klassischen HiFi-Kopfhörern wie dem HD600 als an typischen Bluetooth-Kopfhörern. Beim ANC wiederum hat der Momentum 5 mit seinen acht Mikrofonen spürbar nachgelegt und die Nase vorn.
Bleibt die Preisfrage: Mit 399 statt 499 Euro beträgt der Abstand zum HDB 630 ganze 100€. Der Preis des Momentum 5 dürfte im Handel deutlich fallen mit der Zeit, der HDB630 bleibt vermutlich stabiler. Ich würde gern die Frage beantworten, ob der Preisaufschlag gerechtfertigt ist, kann das aber nicht final. Hier kommt es auf die Erwartungshaltung an: Wer eher „audiophil“ und neutral hören will und Wert auf den parametrischen EQ legt, greift weiterhin zum HDB 630 und bekommt den klanglich „besseren“ Kopfhörer. Wer lieber die spassigere, leicht wärmere Abstimmung mit dem verbesserten ANC will und dafür noch rund 100 Euro spart, der ist mit dem Momentum 5 super bedient.
Meine Meinung? Ich würde zum Momentum 5 greifen, da es mir unterwegs oder auf der Terrasse nicht unbedingt auf die letzten paar Prozent an Klang ankommt. Und der Sennheiser Momentum 5 liefert definitiv eine sehr gute Klangqualität, die eben nur im direkten Vergleich mit dem Flaggschiff etwas weniger audiophil ist.
Fotos
Fazit
Der Sennheiser Momentum 5 Wireless ist eine sehr solide Weiterentwicklung des Vorgängers mit verfeinertem Tuning, besserem ANC, Wechselakku und einem leicht gefälligerem Look. Ich finde es gut, daß Sennheiser hier behutsam vorgeht und ein bewährtes Produkt nicht zu sehr verändert. Klar, das Design ist recht simpel, aber das ist Geschmacksache. Vielleicht ist es ja auch genau dieses archetypische Design, was den Momentum unterm Strich dann doch eher zeitlos. macht und gut altern lässt.
Klanglich gefällt mir der Momentum 5 nochmal besser als der Momentum 4 und ich finde auch die weiterhin spassige Abstimmung bei einem Bluetooth Kopfhörerimmer noch passender als die eher audiophilere Abstimmung des HDB630.
Der Sennheiser Momentum 5 ist eine perfekte Weiterentwicklung und bietet sowohl klanglich als auch funktionell mit ANC und den Möglichkeiten der ausgereiften App ein absolut überzeugendes Gesamtpaket. Damit bleibt er einer der besten Bluetooth ANC Kopfhörer auf dem Markt und bekommt von mir eine klare Empfehlung.



