[Werbung] ​Auch wenn audio-technica außerhalb Japans mit Sicherheit keine unbekannte Marke ist – vor allem im Bereich DJ & Kopfhörer dürfte sie vielen geläufig sein – so ist die Marke in ihrem Heimatland doch noch bedeutend größer: In Japan ist audio-technica die meistgekaufte Kopfhörermarke.
Bereits mit der Ankündigung des Wireless Kopfhörers ATH-DSR9BT ist mir das Wasser im Munde zusammengelaufen. Die Vorstellung, so etwas wie den MSR7 – einen meiner absoluten (geschlossenen) Lieblingskopfhörer – in einer drahtlosen Variante zu haben, war einfach verlockend. Nun habe ich das Testgerät leihweise vor mir liegen. Vielen Dank an audio-technica, die mir diesen Test ermöglicht haben. 
 
 

Allgemein

Nach dem großen Erfolg des audio-technica ATH-MSR7 – m.M.n einem der besten mobilen, geschlossenen Kopfhörer, hier mein Testbericht – entwickelte audio-technica eine ganze Kopfhörerfamilie um dieses Modell herum. Bisher gibt es folgende Familienmitglieder:
  • ATH-SR5
  • ATH-SR9
  • ATH-MSR7 ==> Das „Original“
  • ATH-MSR7NC ==> Geräuschreduzierung
  • ATH-SR5BT ==> Bluetooth
  • ATH-DSR7BT ==> Bluetooth
  • ATH-DSR9BT ==> Bluetooth
Die Nomenklatur dieser Familienmitglieder könnte etwas einfacher sein. Das „SR“ in der Modellbezeichnung steht für „Sound Reality“. BT steht für Bluetooth und NC für Noise-Cancelling. Ich vermute – Achtung: Reine Spekulation! – das „M“ in MSR steht dann für „Mobile“ und das „D“ in DSR für „Digital“.
 
Wer jetzt aufgepasst hat, stellt sich zwangsläufig die Frage:
Wann kommt der DSR9BTNC? ;-)
 
Wie dem auch sei: Jetzt und hier geht es um den DSR9BT, und der hat es in sich! Die hohen Ambitionen werden auch direkt am Preisschild deutlich. Die UPV liegt bei 599€ – der Strassenpreis aktuell bei rund 550€. Viel Geld für einen Wireless Kopfhörer ohne ANC.
Beim DSR9 handelt es sich aber auch um keinen gewöhnlichen Bluetooh-Kopfhörer. Bei einem solchen wird ja üblicherweise das Signal digital übertragen, dann im Kopfhörer mittels A/D Wandler in ein analoges Signal umgewandelt und gelangt schließlich durch einen kleinen Verstärker an die Schallwandler im Kopfhörer. Die Besonderheit bei den DSR Modellen DSR7 und DSR9 besteht im „Pure Digital Drive™-System“, bei dem das Audiosignal von der Quelle bis zum Kopfhörer-Treiber komplett digital übertragen wird. Erreicht wird das, indem die digitalen Signale ohne Zwischenverarbeitung bis an den 45mm-Treiber weitergeleitet werden und erst dort 1zu1 in akustische Wellen umgesetzt werden. Maßgeblich hierfür verantwortlich ist ein sogenannter „Dnote“-Chipsatz von Trigence Semiconductor. Desweiteren  sind natürlich auch Treiber erforderlich, welche diese rein digitalen Signal überhaupt verarbeiten können.
Im DSR9 kommt deshalb ein spezieller Treiber – „True-Motion D/A Driver“ – mit Vierkern-Schwingspule und DLC-Membran („Diamond-Like Carbon“) zum Einsatz. Die spezielle Membran zeichnet sich durch eine hohe Festigkeit für präzise Auslenkungen und geringe Verzerrungen aus. Audiofans wissen: Das verspricht knackige Bässe und extrem klare Höhen.
Nachteil an diesem Prinzip: Einen analogen Klinkenanschluss gibt es nicht mehr. Wenn der Akku leer ist, ist der DSR9 unbenutzbar.
Ausnahme: Der DSR9 kann direkt per USB an einen Computer angeschlossen werden.

Jetzt aber erstmal ein paar nackte Fakten:


Technische Daten

Kopfhörersystem

  • Typ Geschlossen, dynamisch
  • Treiberabmessung 45 mm
  • Schwingspule 7N-OFC
  • Frequenzbereich 5 – 45.000 Hz
  • Empfindlichkeit 103 dB/mW
  • Impedanz 38 Ohm
  • Batterie Integriert, 3,7 V, wiederaufladbarer Lithium-Polymer-Akku
  • Batterielebensdauer Dauerbetrieb: ca. 15 Stunden
  • Standby: ca. 1.000 Stunden
  • Gewicht 310 g (ohne Kabel)
  • Anschlussstecker Micro-USB Typ B
  • Beiliegendes Zubehör USB-Ladekabel (2,0 m), Transportkoffer

Mikrofon

  • Element Kondensator
  • Richtcharakteristik Omnidirektional (Kugel)
  • Frequenzbereich 50 – 4.000 Hz
  • Empf. am offenen Schaltkreis -44 dB (1 VPa, 1 kHz)

Bluetooth

  • Bluetooth® Version Bluetooth Version 4.2
  • Output Bluetooth-Standard Leistungsklasse 2
  • Operating Range Sichtlinie – ca. 10 m
  • Compatible Bluetooth® Profiles A2DP, AVRCP, HFP, HSP
  • Support Codec aptX HD, aptX, AAC, SBC 

Lieferumfang und Verpackung

Verpackung und Präsentation machen dem Preisschild entsprechend einen edlen und stimmigen Eindruck. Der DSR9 wird in einem ansprechend bedrucktem und repräsentativen Umkarton in Form eines Pappschubers geliefert. Wie oft üblich, befindet sich der Inhalt in einem weiteren Karton im Innern. Der Kopfhörer selbst ist im stabilem, schwarzen Hardcase sicher untergebracht. Zusätzlich legt audio-technica noch ein kleineres Case für das Ladekabel bei.
Das Transportcase ist angenehm flach, da sich die Hörmuscheln des Kopfhörers um 90° drehen lassen und er somit – trotz fehlendem Faltmechanismus – sehr platzsparend untergebracht werden kann. Innerhalb des Cases gibt es Ausformungen, damit der Kopfhörer sicheren Halt findet und so maximal geschützt transportiert werden kann.
 
 

Design & Verarbeitung

Der DSR9BT überzeugt vom ersten Moment an. Die technisch-kühle Farbgestaltung holt mich als bekennender Techie sofort ab. Die stimmige Kombination aus grauen, silbernen und anthrazitfarbenen Elementen ist geschmackvoll gewählt. Die Außenseite der Hörmuscheln erinnert an fein abgedrehten Stahl frisch von der Drehmaschine, die feinen Rillen sorgen für eine facettenreiche Lichtreflexion. Das dort eingelassene audio-technica Logo wirkt wie das Firmenemblem auf dem Kühlergrill einer noblen Automarke. Die grauen Ohrpolster sind oval ausgeführt und weich wie ein Ledersofa. Echtes Leder scheint es indes nicht zu sein, was allerdings für mich kein Problem darstellt.
Drei weiße LED in der linken Hörmuschel informieren über Verbindungsstatus, Ladezustand und das zugeführtes Audio Protokoll.
Die Verarbeitungsqualität ist trotz des vorhandenen Kunstoffanteils durchaus auf hohem Niveau und die verwendeten Materialien wirken haptisch und optisch absolut hochwertig und sorgfältig ausgewählt. Der Verstellmechanismus der Bügels aus Aluminium ist satt gerastert.
Etwas Kritik muss sich der DSR9BT – ebenso wie bereits das Original, der MSR7 – in Bezug auf das Knirschen und Knacken beim Aufsetzen oder Justieren auf dem Kopf gefallen lassen. Ein Qualitätsproblem in Bezug auf die Haltbarkeit stellt dies indes – zumindest an meinem nun schon mehrere Jahre alten MSR7 – nicht dar.

Tragekomfort

Der Tragekomfort ist grandios!
Aufsetzen und passt – bereits der MSR7 passt mir ja wie angegossen. Und das ist auch beim DSR9 der Fall. Kein Wunder: Form und Größe der Ohrmuscheln ist identisch.
Laut audio-technica kommt für die Ohrpolster ein „Luxus“-Memoryschaum zum Einsatz. Was auch immer dieses „Luxus“ bedeuten mag – äußerst weich und anschmiegsam sind die Polster aber auf jeden Fall. Die Ohrmuscheln sind (für meine Lauscher) groß genug, damit meine Ohren darin ausreichend Platz haben und nicht am Innenrand anstoßen. Auch die Polsterung des Kopfbügels ist einwandfrei und sorgt für druckstellenfreies Langzeithören.


Bedienung & Headset Funktion

Das Bluetooth Pairing war mit meinem iPhone 6s Plus kein Ding. Nach Einschalten des Kopfhörers erscheint dieser in der Liste der verfügbaren Geräte und kann einfach ausgewählt werden. Fertig – einfach und simpel!
Schön: Der DSR9BT kann mit insgesamt 8 Geräten gekoppelt werden. Das erspart das ständige Koppeln und Entkoppeln bei Einsatz mehrere Geräte.

Die beworbene Touch-Steuerung verspricht im ersten Moment allerdings mehr als sie hält:
Der Kopfhörer verfügt keineswegs über eine großflächige Touchfläche auf einer der Hörmuschel-Abdeckungen. Vielmehr gibt es ein knapp 1x1cm großes Touch-Feld.
Meiner Meinung nach wäre hier aber ein vernünftiger Drucktaster besser gewesen – denn nur allzuoft wird die Musik unbeabsichtigt pausiert, wenn man an das besagte Feld kommt – sei es beim Justieren des Kopfhörers auf dem Kopf oder beim kurzen Absetzen, um den wild gestikulierenden Kollegen zu verstehen.
Auch würde man eine Taste haptisch erfühlen können.

Bei der Lautstärkekontrolle wurde auf eine Touch-Technik verzichtet. Diese wird mittels Schieberegler eingestellt. Gleichzeitig fungiert dieser Schieber auch als Skip-Taste. Einmal kurz schieben: Laut bzw. Leise (je nach Schieberichtung).
Länger schieben: Titelsprung vor oder zurück.

Ansonsten gibt sich der DSR9 in Sachen Bedienung im alltäglichen Gebrauch keine Blöße. Play/Pause, Laut/Leise, Vor/Zurück, Anrufe annehmen oder abweisen – alles gut machbar.

Die Sprachqualität beim Telefonieren ist übrigens ausgezeichnet. Der Gesprächspartner wird klar und deutlich verstanden. So auch auf der Gegenseite, wie mir ein Freund bestätigte.


Klangqualität

Bereits Sekunden nach den ersten Klängen wird deutlich, welch durchschlagendes Kaliber der DSR9 hat: Hier ist absolutes HiFi am Start. Kristallklar, sauber und neutral sind die vordergründigsten Attribute der Klangsignatur aus Fernost. Aber damit nicht genug. Ergänzt werden diese durch eine – nicht nur für geschlossene Kopfhörer – fantastische Bühnendarstellung. Die außerordentliche Präzision und Separationsfähigkeit des DSR9BT lassen mich die ersten Sekunden nur verblüfft dastehen. Mit solcher Klarheit punkten nur wenige Kopfhörer. In der Preisklasse unter 1.000€ sind diese wohl an einer Hand abzählbar. Ein Sennheiser HD700 (Test) hält hier beispielsweise noch mit, ein Beyerdynamic Amiron muss sich geschlagen geben.
Und noch etwas: Das typischerweise bei anderen Bluetooth Hörern stets vorhandene Rauschen ist hier nicht vorhanden!

Bass
„Ich hätte es gerne druckvoll, dabei staubtrocken, schnell & punchig“. „Kein Problem, kommt sofort. Hier Bitteschön: audio-technica ATH-DSR9BT.“
 
Der silberne Pfeil zeigt den roten Plastik-Kollegen die Rücklichter – aber sowas von.
Der Bass geht tief hinab und bleibt trotzdem perfekt kontrolliert. Schnelle Doublebass-Pattern, Pro-Tools gepimpt bis zum Bersten, gibt er einfach kommentarlos sauber und konturiert wieder. So als würde er sagen wollen: Na und? Kein Problem, gib mir was anspruchsvolles…
Vielleicht Jazz? Hier kommt es ja eher auf luftige Lebendigkeit an als auf druckvolle Dynamik. 
Auch kein Problem, wie knarzende Kontrabässe und organische, griffige Bassdrums unter Beweis stellen. 

Bleibt festzuhalten: Der DSR9BT verfügt über einen ehrlichen Bass, der extrem schnell und scharf konturiert ist. Dazu lebendig und authentisch mit erhabener Neutralität. 

Mitten

Hier punktet der DSR9 wieder so richtig und setzt nahtlos an die tolle Bassperformance an! Selten habe ich Gitarrenriffs sägender, fetter und saftiger gehört. Auch Stimmen sind eine Wucht. Eine glasklare, detaillierte und absolut natürliche Wiedergabe begeistert auf ganzer Linie. Die Detailfülle ermöglicht eine sehr klar strukturierte Analyse, so daß ich mir den DSR9BT durchaus auch als Werkzeug im Studio vorstellen kann. 

Höhen

Der MSR7 hatte (für manche) einen Schwachpunkt: Die teilweise scharfen Höhen. Ich selbst empfand das nie als problematisch. 
Aber ich kann die Höhenphobiker beruhigen: Der DSR9BT ist im Hochtonbereich zwar glasklar und luftig, dabei aber zurückhaltender als sein Familienmitglied.
Bei Rockmusik und Metal klingen Cymbals zwar hart und laut – und das sollen sie auch -, aber niemals zu überspitzt oder gar schmerzhaft. Perfekt für mein Dafürhalten, um Heavy Metal und Rock so richtig zum Glänzen zu bringen!

Bühne

Wie bereits erwähnt sucht die Bühnenpräsentation des ATH-DSR9BT nicht nur im Bereich der geschlossenen Systeme Ihresgleichen. Das ein oder andere Mal musste ich mich vergewissern, daß ich wirklich den a AT auf den Ohren habe und nicht einen seiner offenen Kollegen. Ein breites Stereopanorama ergänzt die dreidimensionale Darbietung perfekt und macht die Hörsession zu einem luftigen Erlebnis.

Separation

Beeindruckend ist auch die Separationsfähigkeit. Vielschichtig produzierte Stücke nimmt der DSR9BT auf Wunsch auseinander und macht es möglich, z.B. in komplexe und faszinierende Strukturen großer Prog-Metal Werke einzutauchen. Das Schöne: Möchte man das nicht und die Musik lieber „am Stück“ genießen, so ist das auch kein Problem. Der Kopfhörer zwingt nichts auf. Aufgrund seiner Ausgewogenheit kann man auch absolut relaxed stundenlang einfach nur genießen.

Isolation

Wie sieht es mit der Geräuschisolation aus? Hierzu kann ich trotz fehlendem ANC bedingt Entwarnung geben: Klar isolieren Kopfhörer mit aktiver Geräuschreduktion besser vor störendem Umgebungslärm. Aber die passive Geräusch-Isolation des DSR9 ist sehr gut. Insofern vermisse ich eine aktive Geräuschreduzierung nicht wirklich. Allerdings nutze ich ihn auch nicht im Zug oder im Flieger. Wie es dort aussieht, kann ich nicht sagen. Für solche einen Anwendungsfall würde ich aber immer lieber zu einem Hörer mit ANC (Empfehlung: Sennheiser Momentum Wireless *) oder einem gut isolierenden InEar greifen.


Hörbeispiele

Edguy – Landmarks
Schneller Melodic-Metal aus meiner Heimat (Hessen) mit dichter Songstruktur, eingängiger Melodie und moderater Double-Bassdrum. Direkt zeigt der DSR9 seine räumlichen Qualitäten, der Song klingt absolut transparent und frisch. Extrem konturierte Bassdrums erzeugen einen „virtuellen“ Druck auf dem Zwerchfell und die vielen Gitarrenspuren werden fein voneinander getrennt. Obwohl ich diesen Song ziemlich genau kenne, höre ich ihn fast als Neuentdeckung, so viele Details werden herausgearbeitet. So soll modern produzierter Metal klingen. Fantastisch!

Five Finger Death Punch – I Refuse
„Powerballaden“ können sie gut, das haben sie immer wieder bewiesen. Auf dem aktuellen Album ist dies der Song „I Refuse“. Das Klavier im Intro hat Wärme und klingt glockenklar. Und der DSR9 stellt diese sehr brilliant dar. Der Song lebt durch eine glasklare Akustikgitarre, die sich wie ein roter Faden durch den Song zieht. Die elektronisch stark bearbeiteten Drums kommen wuchtig, aber nicht dominant und die Gesangseffekte sind räumlich perfekt platziert. Sehr ausgewogen!

My Indigo – Safe and Sound
Die Within Temptation Sängerin überzeugt auch solo, wenn auch mit komplett anderem Stil. Insgesamt sehr poppig bis chillig fällt das Solodebut aus. Der Song „Safe and Sound“ gibt dem DSR)BT direkt zu Beginn eine Tiefbass-Prüfung auf: Die besteht er mit Bravour. Die Stimmwiedergabe ist präsent, fein konturiert und unheimlich klar. Die elektronischen Effekte spannen eine breit gefächerte Atmosphäre auf – der perfekte Soundtrack im Sommer zum Chillen am See.

Little Steven – I’m Coming Back
Cooler Bluesrock von Little Steven. Hier passiert auch immer recht viel. Drums, Bass, Gitarren, jede Menge Percussion und Gebläse. Auch hier: Der DSR) glänzt mit unbestechlicher Authentizität. Nichts wird überbetont, aber alle Instrumente sind perfekt in Szene gesetzt. Die Feinheiten wie Chiles und andere Effekte sind auf dem Rock-Grundgerüst detailliert und facettenreich zu orten..

Beachtlich.
Auch wenn die Musikauswahl gewohnt rockig ausgefallen ist: Der ATH-DSR9BT kommt aufgrund seiner neutralen und authentischen Wiedergabe mit allem zurecht, was ich ihm vorgeworfen habe. Und das drahtlos auf dem Niveau sehr, sehr guter kabelgebundenen Kopfhörern.


Weitere Bilder

 


Fazit

Der ATH-DSR9BT ist ein absolut geniales Teil – kein Zweifel. Leider muss mein Exemplar wieder zurück, er ist nur leihweise bei mir. Ich werde mir aber mit Sicherheit einen eigenen anschaffen. Verbesserungspotential gibt es lediglich beim Bedienkonzept. Mit diesem Mini-Touchfeld werde ich einfach nicht warm, das hätte man besser lösen müssen. 
Aber der Klang – und das ist es, worauf es ankommt – ist im Bereich der Bluetooth Kopfhörer wohl aktuell nicht zu toppen. Der DSR9BT ist ein wahrer HiFi Kopfhörer, trotz der drahtlosen Verbindungstechnik – oder gerade deswegen. Die neuartige Technik der rein digitalen Signalverarbeitung vom Quellgerät bis zum Treiber ist revolutionär und wird uns künftig bestimmt öfter begegnen. 
Der Kopfhörer braucht einen Vergleich selbst zu Kabelhörern bis 1.000€ nicht zu scheuen. Ihr merkt, ich bin begeistert…

Wer als Hauptkriterium für einen BT-Kopfhörer die Klangqualität nennt, der sollte sich den DSR9BT auf jeden Fall mal anhören.
Und wenn es das Budget hergibt: Absolute Kaufempfehlung!


Der audio-technica ATH-DSR9BT wurden mir für diesen Test leihweise von audio-technica zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

 

audio-technica ATH-DSR9BT | Bewertung

9.2

Sound

9.7/10

Verarbeitung

9.0/10

Komfort

9.6/10

Preis-Leistung

8.5/10

Pros

  • Erstklassiger Klang
  • Innovative Technik
  • Tolles Design
  • Komfort

Cons

  • Bedienkonzept mit kleinem Touch-Feld
  • Konstruktion etwas "knierschig"